# CalcTape für Windows – Handbuch & Anleitung

> Handbuch zu CalcTape für Windows: Rechenstreifen, Werkzeugleiste, eigene Tasten, benannte Werte (Variablen), Reiter, Suchen und Ersetzen, Einstellungen.

- Sprache: Deutsch
- Diese Seite als HTML: https://www.calctape.com/de/handbuch-windows
- Stand: 2026-10-17

> **Beta-Version – dieses Handbuch ist vorläufig** Es beschreibt die neue Windows-Version, die sich noch im Betatest befindet. Bis zur Veröffentlichung können sich Funktionen, Bezeichnungen und Abbildungen noch ändern; die Testversion kann an einzelnen Stellen abweichen. Wenn Sie die neue Version vorab ausprobieren möchten: [Für den Betatest registrieren](https://www.calctape.com/de/kontakt?anliegen=beta&plattform=windows).

**Stand: 3. Oktober 2026 · CalcTape 8.0.0 Beta**

CalcTape ist ein Rechner, der wie ein **Rechenstreifen mit Notizfunktion**
arbeitet: Statt immer nur ein Zwischenergebnis anzuzeigen, bleibt die ganze
Rechnung stehen. Sie schreiben Zeile für Zeile, kommentieren jeden Wert und
dürfen jederzeit nachträglich korrigieren – alles darunter rechnet sich sofort
neu.

> *Kalkulieren, Kommentieren, Korrigieren.*

![CalcTape im Überblick](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-overview-de-light.webp)

## Was ist neu gegenüber CalcTape 6.0.8.1?

Die neue Windows-Version erweitert die bisherige Version vor allem in diesen Bereichen:

- **Mehr Möglichkeiten beim Rechnen:** Benannte Werte (Variablen) funktionieren oberhalb ihrer Definition; hinzu kommen „Nur Endsummen runden“, die Erkennung fremder Zahlenformate und Klammerrechnung (Pro, experimentell). [Benannte Werte (Variablen)](#4-benannte-werte-variablen-und-beispieltexte) · [Zahlenformat](#3-rechenmodi-und-zahlenformat) · [Klammerrechnung](#8-experimentelle-funktionen)
- **Rechenweg auf dem Streifen:** Klammerwerte, Zwischenergebnisse und Grundwerte stehen hinter ihren Zeilen; farbige Flächen zeigen, was zusammengehört. [Rechenweg](#der-rechenweg)
- **Mehr Ausgabewege:** PDF und HTML übernehmen die Formatierung; der experimentelle Excel-Export (Pro) schreibt Formeln, die weiterrechnen. [Ausgabe](#6-speichern-exportieren-drucken) · [Excel-Export](#8-experimentelle-funktionen)
- **Leichterer Einstieg:** Textbeispiele lassen sich in die Rechnung einsetzen, Tutorials führen Schritt für Schritt hindurch. [Beispieltexte](#4-benannte-werte-variablen-und-beispieltexte) · [Tutorials](#17-hilfe-in-der-app)
- **Besser lesbarer Rechenstreifen:** Die aktuelle Zeile, Rechenzeilen, Fehler und ausgewählte Rechenblöcke sind markiert; Überschriften und Auszeichnungen helfen beim Lesen; Rechtschreibprüfung steht mit einem passenden Systemwörterbuch zur Verfügung. [Rechenstreifen](#2-der-rechenstreifen)
- **Suchen und Ersetzen:** Die Suche reicht auch über geöffnete Dokumente oder einen Ordner. [Suchen und Ersetzen](#7-suchen-und-ersetzen)
- **Reiter nebeneinander ohne Pro:** Mehrere Reiter lassen sich jetzt auch in der Freeware in Gruppen nebeneinander anordnen. [Dokumente und Reiter](#5-dokumente-arbeitsblatt-und-reiter)
- **Anordnung je Fenstergröße:** Panels und Leisten lassen sich für Breite und Höhe getrennt planen. [Oberfläche und Anordnung](#9-die-oberflaeche-im-ueberblick)
- **Frei belegbare Leisten:** Werkzeugleiste, Statusleiste und klassisches Menüband lassen sich zusammenstellen. [Werkzeugleiste und Menüband](#10-die-werkzeugleiste)
- **Eigene Tastaturen:** Layouts, Raster und Tasten lassen sich anpassen. [Tastatur und eigene Tasten](#11-die-tastatur-und-die-eigenen-tasten)
- **Neue Darstellung:** Helle und dunkle Themes sowie der Zen-Modus stehen zur Wahl. [Darstellung](#13-darstellung-themes-farben-zen-modus)
- **Übernahme aus CalcTape 6:** Einstellungen, eigene Tasten und eine vorhandene Lizenz lassen sich beim Start übernehmen. [Übernahme und Menüband](#10-die-werkzeugleiste)

## 1. Grundidee: So rechnet CalcTape

Ein gewöhnlicher Taschenrechner vergisst jeden Schritt, sobald der nächste
kommt. CalcTape behält ihn:

1. **Jede Zeile bleibt sichtbar.** Der Streifen wächst nach unten, Zwischen- und
   Endsummen stehen mit im Bild.
2. **Jede Zahl darf einen Kommentar tragen.** Was hinter der Zahl steht, ist
   Text – „Nettopreis", „Rechnung Müller", was Sie wollen.
3. **Jede Zeile bleibt änderbar.** Klicken Sie in eine alte Zeile, ändern Sie den
   Wert – alles darunter wird sofort neu gerechnet.
4. **Das Dokument lässt sich als Datei speichern.** Sie können es drucken,
   exportieren und später weiterrechnen.

Ein **Dokument** kann mehrere **Rechnungen** und Texte enthalten. Sie öffnen, bearbeiten und schließen das Dokument; beim Speichern entsteht eine **Datei** mit Dateiname und Speicherort.

### Schnellstart

Tippen Sie zwei Zeilen und schließen Sie mit **=** ab:

```
 +      1.000,00 Nettopreis
 +         19,00% Mehrwertsteuer
 ---------------
 =      1.190,00
```

Mehr ist es nicht. Prozent, Klammern, Punkt-vor-Strich und benannte Werte (Variablen) kommen
im Alltag dazu, aber der Kern ist diese Liste aus Zahl, Zeichen und Kommentar.

## 2. Der Rechenstreifen

![Der Rechenstreifen](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-tape-de-light.webp)

Jede Zeile besteht aus drei Teilen: dem **Rechenzeichen** links, der **Zahl** und
dem **Kommentar** dahinter. Was Sie tippen, entscheidet die Zeilenart:

1. Beginnt die Zeile mit `+`, `-`, `*` oder `/`, ist es eine Rechenzeile.
2. Steht dort nur Text, ist es eine Kommentarzeile – gut für Überschriften.
3. Eine Zeile mit `=` schließt einen Block ab und zieht die Summe.

Die **aktuelle Zeile** trägt eine Tönung und links einen Akzentstreifen. Weitere
Markierungen am linken Rand unterscheiden Rechenzeilen und Fehler; die
Zeilennummern beginnen in jedem Rechenblock neu. Ein Klick auf eine Summe
markiert den ganzen Block. Zeilennummern und Randmarkierungen lassen sich unter
**Einstellungen → Rechenstreifen → Zeilen** anpassen. Bei einer fehlerhaften
Zeile zeigt der Tooltip die vollständige Fehlermeldung, auch wenn der
Fehlertext am rechten Rand abgeschnitten ist.

Ein Rechenzeichen, das Sie hinter einer Zahl tippen, beginnt eine neue
Rechenzeile, auch mitten im Kommentar. Halten Sie dabei **Alt** gedrückt (auf
dem Mac **⌥**), steht es als Text im Kommentar, etwa in „Miete + Heizung“. Das
gilt für `+`, `-`, `*` und `/`, auf der Haupttastatur wie auf dem Ziffernblock.

Auf dem Telefon und auf dem Tablet hat die Tastatur des Geräts keine Alt-Taste.
Solange sie offen ist, steht in der Ergebnisleiste **"+"** an der Stelle von
**ABC**. Tippen Sie darauf, bleibt jedes Rechenzeichen, das Sie tippen, als Text
im Kommentar stehen. Aus geht der Schalter mit einem zweiten Tippen, mit Enter
und sobald Sie die Zeile verlassen, in der Sie getippt haben; auch das Schließen
der Tastatur schaltet ihn ab. Bis zum ersten Rechenzeichen dürfen Sie die
Schreibmarke noch an die Stelle im Kommentar setzen. Beim ersten Einschalten
erklärt ein Hinweis am Schalter, was er tut.

Die **Eingabetaste** hinter der letzten Zahl einer Rechnung setzt Trennlinie und
Summe; steht die Summe schon da, springt der Cursor unter sie.
**Umschalt+Eingabe** fügt nur eine neue Zeile ein. Zahl, Summe und Trennlinie
teilt sie dabei nie: Steht der Cursor darin, kommt die neue Zeile darunter, bei
einer Trennlinie unter die Summe. Am Ende der letzten Zahl einer abgeschlossenen
Rechnung entsteht die Zeile über der Trennlinie. Die Summe darunter ist dann
eine gewöhnliche Zahl, bis Sie in die neue Zeile eine Zahl tippen.

In der Summenzeile steht links ein `=`, wo die anderen Zeilen ihr Rechenzeichen
haben. Eine negative Summe trägt ihr Minus direkt vor der Zahl:
`=         -52,00`. PDF, HTML, Excel, der Druck und *Dokument mit Formatierung
kopieren* zeigen die Summe ebenso. Kopieren als Text, *Teilen* als Text und
Speichern schreiben sie mit ihrem Vorzeichen als Rechenzeichen
(`-         52,00`). Fügen Sie eine Rechnung mit einer solchen `=`-Zeile ein,
liest CalcTape sie wieder als Summe; fehlt die Trennlinie darüber, setzt
CalcTape sie ein.

### Überschriften und Auszeichnungen

CalcTape versteht eine kleine Auswahl der Markdown-Zeichen:

```
# Reisekosten März
Die **Bahnfahrt** war *teurer* als geplant.
+ 89,00 Zugticket, ***ohne*** Sitzplatz
```

Beginnt eine Textzeile mit einem Doppelkreuz, ist sie eine **Überschrift** und
wird fett dargestellt; mehrere Doppelkreuze (`##`, `###`) gelten ebenso, die
Schrift ist in allen Stufen dieselbe. `**fett**` und `*kursiv*` wirken in
Textzeilen und im Kommentar hinter einer Zahl, `***beides***` ist fett und
kursiv zugleich, und eine Auszeichnung darf in einer anderen stecken
(`**fett mit *kursiv* darin**`). Die Unterstrich-Schreibweise `__fett__` und
`_kursiv_` tut dasselbe, greift aber nicht innerhalb eines Wortes: Namen wie
`netto_summe` bleiben unversehrt. Im Kommentar hinter einer Zahl tippen Sie den
Stern mit **Alt** (auf dem Mac **⌥**, auf Telefon und Tablet nach **"+"** in der
Ergebnisleiste), denn dort beginnt ein bloßer Stern eine neue Rechenzeile; die
Unterstriche brauchen das nicht.

Gelesen werden die Zeichen nur in der **Prosa** einer Zeile: im ganzen Text
einer Textzeile und im Kommentar hinter der Zahl. Ein Stern zwischen
Leerzeichen bleibt ein Rechenzeichen, `2 * 3` wird also nicht ausgezeichnet, und
ein Kommentar, der mit `#` beginnt, ist keine Überschrift – die gibt es nur am
Anfang einer Textzeile.

**Die Zeichen verschwinden aus der Anzeige, solange der Cursor in einer anderen
Zeile steht.** Sobald er die Zeile betritt – oder eine Markierung in sie
hineinreicht –, stehen sie wieder da und lassen sich bearbeiten. Im Dokument
sind sie immer vorhanden: Markieren, Kopieren und Speichern nehmen jedes Zeichen
mit, und die Suche sieht die Zeile so, wie sie geschrieben ist.

Mit einem passenden Systemwörterbuch liest die Rechtschreibprüfung ein Wort dagegen so, wie es auf dem Streifen
steht: `Reisekosten**abrechnung**` prüft sie als ein Wort, und eine Korrektur
aus dem Kontextmenü lässt die Sterne an ihrem Platz.

Beim Exportieren nach HTML, PDF und Excel und beim Drucken wandert die
Auszeichnung mit, die Zeichen selbst bleiben draußen: ein Export zeigt den Text,
nicht die Syntax, die ihn erzeugt hat. Dasselbe gilt für die Rechnung als
reinen Text – *Dokument kopieren*, *Teilen* als Text und die `.txt`-Datei
lassen die Zeichen weg. Eine **markierte** Stelle dagegen kopieren und ziehen
Sie so, wie sie geschrieben ist, mit den Zeichen: sie ist Ihr Text und soll
beim Einfügen wieder so aussehen.

**Ausschalten.** Wer `#` oder `*` in seinen Texten anders meint – etwa `#4711`
als Auftragsnummer am Anfang einer Zeile –, schaltet die Auswertung unter
*Einstellungen → Rechenstreifen → Überschriften und Auszeichnungen* aus. Dann
steht jedes Zeichen so da, wie es getippt wurde, auf dem Streifen wie im Export
und im Druck. Der Schalter gilt für alle Dokumente, ändert an keinem etwas und
lässt sich jederzeit wieder einschalten.

Ein paar Handgriffe, die den Alltag ausmachen:

1. **Zwischensumme:** Eine Leerzeile trennt Blöcke; jeder Block bekommt seine
   eigene Summe.
2. **Prozent:** `+19%` schlägt 19 % der Summe darüber auf, `-19%` zieht
   19 % ab, `*19%` ergibt den Prozentanteil allein; ein bloßes `19%` gilt als
   `+19%`.
3. **Zeile löschen:** Die ganze Zeile entfernen – der Rest rechnet sich neu.
4. **Ergebnis kopieren:** Links neben jeder Summe und Variablendefinition steht
   anstelle des Positionszählers dauerhaft ein Kopier-Symbol. Es legt den Wert
   in die Zwischenablage. Ist der Zähler ausgeblendet, erscheint es beim
   Zeigen auf die Zeile neben dem Ergebnis.
   Ein Klick auf die fette Summe markiert die ganze Rechnung; das Kopier-Symbol
   neben der Markierung legt sie mit allen Zeilen in die Zwischenablage.
5. **Zeilen zusammenzählen:** Markieren Sie ein paar Zeilen, und CalcTape
   rechnet sie zusammen. Lassen Sie den Mauszeiger einen Moment über der
   Markierung stehen, erscheint der Betrag als Sprechblase; dauerhaft zeigt
   ihn die Anzeige **Auswahl**, die Sie in die Statusleiste aufnehmen können
   (Abschnitt 9). Die Markierung darf mitten in einer
   Zeile beginnen und enden, und jede Zeile bringt ihr eigenes Rechenzeichen
   mit. Liegt eine Summenzeile darin oder umfasst sie mehr als 100 Zeilen,
   bleibt die Anzeige leer.
6. **Über den Rand markieren:** Ziehen Sie beim Markieren mit der Maus über
   den Rand des Streifens hinaus, rollt er mit, seitlich wie nach oben und
   unten; je weiter der Zeiger draußen steht, desto schneller. Ebenso rollt
   er, wenn Sie markierten Text mit der Maus an seinen Rand ziehen.
7. **Aus Excel einfügen:** Eine einzelne Zelle aus Excel oder einer anderen
   Tabellenkalkulation fügt CalcTape an der Schreibmarke in die Zeile ein,
   etwa als Kommentar hinter einem Betrag. Mehrere Zellen untereinander werden
   eigene Zeilen.

### Der Rechenweg

Hinter manchen Zeilen stehen kleiner gesetzte Werte. Sie stehen nicht im
Dokument; sie zeigen, wie CalcTape die Rechnung zusammensetzt:

```
 +         44,00
 -         12,00
 +          7,00
 *          3,00  = 21,00
 ═══════════════
 =         53,00
```

1. **Zwischenergebnis:** CalcTape rechnet Punkt vor Strich. Im Beispiel gilt
   das `* 3` nur für die 7, und hinter seiner Zeile steht der Wert dieser
   Punktrechnung. Er erscheint hinter der letzten Zeile einer Mal-, Geteilt-
   oder Potenzrechnung, die über mehr als eine Zeile geht, mit dem
   Vorzeichen, mit dem sie in die Rechnung eingeht: `- 3` und darunter `* 7`
   zeigen `= -21,00`. Ist die Punktrechnung die ganze Rechnung, zeigt die
   Summe ihren Wert.
2. **Klammerwert:** Hinter der Schlusszeile einer Klammer steht ihr Wert,
   etwa `) = 7,00` (Abschnitt 8).
3. **Grundwert:** Eine Prozentzeile wie `+ 19%` nimmt ihre Prozente vom Stand
   darüber. Ergibt sich dieser Stand aus mehreren Zeilen, steht er als
   `= 520,00` hinter der Zeile vor der Prozentzeile. Zeigt diese Zeile schon
   einen eigenen Wert, steht er auf der Prozentzeile: `+ 19,00% von 520,00`.
4. **Pfeil:** Ein Pfeil steht vor einem Betrag, den eine Zeile selbst
   beiträgt, etwa vor dem Aufschlag einer Prozentzeile (`→ +98,80`).

In der Zeile mit der Schreibmarke und in markierten Zeilen stehen keine
Zwischenergebnisse, Klammerwerte oder Grundwerte. Fährt der Mauszeiger über
eine Klammer, eine Punktrechnung oder eine Prozentrechnung, hinterlegt
CalcTape sie farbig, zusammen mit den Rechnungen, in denen sie steht. Innere
Flächen rücken um zwei Zeichen ein, und alle Flächen einer Rechnung enden an
derselben rechten Kante. Ihre drei Farbstufen kommen aus der Akzentfarbe des
Themes.

Der runde Knopf **Rechenweg** über dem Papier öffnet ein Menü mit drei
Stufen: **Ausgeblendet** zeigt keine Flächen und keine dieser Werte (die
Pfeile bleiben), **Wie eingestellt** folgt den Einstellungen, **Vollständig**
zeigt jede Fläche und jeden Wert dauerhaft. Den Knopf können Sie an eine
andere Stelle ziehen. **Darstellung des Rechenwegs anpassen…** im selben Menü
öffnet die Einstellungen: Für **Klammern**, **Punktrechnung** und
**Prozentrechnung** legen Sie dort getrennt fest, wann die **Hinterlegung**
erscheint und wann der Wert (**Klammerwert**, **Zwischenergebnis**,
**Grundwert**): **Nie**, **Beim Überfahren** oder **Immer**. Ab Werk
erscheinen die Werte immer und die Flächen beim Überfahren. Dort stehen auch
**Umschalter im Rechenstreifen anzeigen** und **Kontrast der
Blockmarkierungen** (Abschnitt 14).

Druck und PDF zeigen den Rechenweg so, wie der Streifen ohne Mauszeiger
aussieht: die Werte, die gerade erscheinen, und die Flächen, die auf **Immer**
stehen. Kopieren, Speichern und die übrigen Exporte schreiben Zwischenergebnisse
und Grundwerte nicht mit; den Klammerwert nehmen Kopien als `) = 7,00` mit. Im
Layout *Kommentar zuerst* (Abschnitt 8) erscheinen keine Zwischenergebnisse und
Grundwerte. Den Rechenweg zeigt CalcTape in jeder Edition.

## 3. Rechenmodi und Zahlenformat

CalcTape kennt drei Modi (Umschalten mit **F5**):

1. **Rechner** – die Standardeinstellung: Sie tippen die Rechnung, das
   Ergebnis steht darunter.
2. **Rechenmaschine** (Pro) – die Eingabe folgt dem klassischen
   Additionsstreifen. Ohne Pro wechselt **F5** zwischen Rechner und
   Texteditor.
3. **Texteditor** – der Streifen verhält sich wie ein einfacher Editor mit
   fester Schrittweite; gut für Listen, die nur nebenbei rechnen. Es wird nicht
   gerechnet, deshalb stehen auch die Summenlinien hier als einfache
   Strichzeile `---------------` im Text – genau so, wie sie gespeichert und
   kopiert werden.

Das **Zahlenformat** stellen Sie unabhängig davon ein: Dezimalstellen, Rundung
(nichts, nur Endsummen, Ergebnisse, alles), Dezimal- und Tausendertrennzeichen
und den Eingabestil (Standard oder Fixkomma).

Die **Einrückung** legt fest, wie breit die Zahlenspalte ist: Bei 10 und zwei
Dezimalstellen passt `99.999.999,99` hinein, mit einer Leerstelle hinter dem
Rechenzeichen. Diese Leerstelle behält jede Zahl, eine negative Summe vor
ihrem Minuszeichen. Eine Zahl, die die Spalte genau füllt oder breiter ist,
verbreitert deshalb die Spalte ihrer Rechnung, also der Zeilen zwischen zwei
Leerzeilen: Alle Werte dieser Rechnung rücken nach rechts, bis sie wieder
bündig untereinander stehen, und ihre Summenlinien werden länger. Die übrigen
Rechnungen behalten ihre Spalte, und ist die breite Zahl wieder weg, wird auch
ihre Rechnung wieder schmal.

Beide **Trennzeichen** kommen zunächst aus den Systemeinstellungen. Zur Auswahl
stehen Punkt und Komma, beim Tausendertrennzeichen zusätzlich Leerzeichen und
Apostroph sowie „Ohne" — damit stehen die Ziffern ungruppiert. Über „Eigenes
Zeichen…" geben Sie ein beliebiges Zeichen vor; CalcTape sagt Ihnen dort, wenn
es sich nicht eignet, und zeigt eine Zahl in der Vorschau. Was Sie ändern, gilt
für jedes Dokument: die bereits geschriebenen Zahlen werden umgeschrieben.

Fügen Sie Zahlen aus einer anderen Quelle ein, liest CalcTape deren
Trennzeichen mit: In einem Dokument mit Dezimalkomma wird aus `1,234.50`
`1234,50` und aus `4.55` `4,55`. Mehrdeutiges wie ein einzelnes `1.234` bleibt
unverändert, ebenso Datumsangaben und Versionsnummern. **Zahlenformat beim
Einfügen erkennen** ist ab Werk eingeschaltet; das erste Einfügen, das
eine Zahl umschreibt, zeigt einmal einen Hinweis mit dem umgeschriebenen Wert
und einem Knopf, der die Einstellung öffnet (Einstellungen › Rechnen).

## 4. Benannte Werte (Variablen) und Beispieltexte

![Das Panel „Werte und Texte“](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-variables-de-light.webp)

Ein Wert, den Sie mehrfach brauchen, bekommt einen Namen:

```
Anzahl = 25

 +         12,50 Stückpreis
 *        Anzahl
 ---------------
 =        312,50 Summe
```

Hinter einer Definition können Sie einen Kommentar schreiben, etwa
`Stundensatz = 65 je Stunde`. Mit **Proportionale Textschrift** unter
**Einstellungen → Rechenstreifen** erscheint „je Stunde“ in Proportionalschrift.
Name und Rechenausdruck verwenden die feste Zeichenbreite des Rechenstreifens.

Auch eine Summe können Sie benennen: Tippen Sie hinter sie `= Name`, etwa
`= Gesamt`; von da an ist sie ein benannter Wert. Solange hinter dem `=` noch
nichts steht, zeigt die Zeile mit der Schreibmarke keine Fehlermeldung, ebenso
eine Definition, deren Wert noch fehlt (`Anzahl =`). Verlassen Sie die Zeile
so, erscheint die Meldung.

Ändern Sie `Anzahl`, ändert sich jede Stelle, an der der Name steht. Der Name
darf überall im Dokument stehen, auch oberhalb seiner Definition; dort braucht
er ein Rechenzeichen davor (`+ Anzahl`). Eine Zeile, die oberhalb mit dem Namen
beginnt, bleibt Text, etwa eine Überschrift „Anzahl". Ein Wert, der
von sich selbst abhängt, etwa über zwei Definitionen, die einander nennen, wird
als Zirkelbezug markiert und hat keinen Wert, bis der Kreis unterbrochen ist.
Mit **Strg+Klick** auf einen Namen im Streifen (auf dem Mac ⌘+Klick) springen
Sie zu seiner Definition; solange Sie Strg halten, zeigt der Zeiger über einem
Namen eine Hand. Wenn Sie den Zeiger über einen Namen im Streifen halten,
erscheint sein aktueller Wert.
Das Panel **Werte und Texte** listet oben alle Namen des Dokuments mit ihrem
aktuellen Wert. Ein Klick fügt den Namen an der Schreibmarke ein; die Pfeile springen zu
seinen Vorkommen im Streifen und zu seiner Definition. Ist die Liste schmal,
bleibt nur der Pfeil zur Definition, und Vorkommen und Kürzel liegen im
Kontextmenü der Zeile. Sobald Werte vorhanden sind, erklärt das Info-Symbol an der Überschrift die Bedienung bei Bedarf.

Die kleine Pille unter dem Namen vergibt ein Tastenkürzel: Sie öffnet die Liste
Strg+1 bis Strg+0. Ein Kürzel, das schon ein anderer Wert trägt, zeigt dessen
Namen daneben – wählen Sie es trotzdem, wechselt es zu diesem Wert. **Kürzel
entfernen** am Ende der Liste gibt es wieder frei. Das Kürzel selbst setzt den
Namen an der Schreibmarke ein, ganz gleich, wo im Fenster Sie gerade sind.

Kürzel und Pfeile zeigt nur die Informationsdichte *Ausführlich*, mit der
CalcTape startet. Bei *Kompakt* stehen Name und Wert in einer Zeile, und
Kürzel und Sprünge liegen im Kontextmenü der Wertkarte (Rechtsklick, oder die
Karte halten). Umgestellt wird unter **Einstellungen → Bedienung → Listen →
Benannte Werte → Informationsdichte**. Die Dokumentlisten haben eigene
Einstellungen (Abschnitt 5).

Darunter stehen die **Beispieltexte** und die **Tutorials** – dieselben, die
auch der Hut **Tutorials** anbietet. Ihn nehmen Sie bei Bedarf in die
Werkzeugleiste auf; im klassischen Menüband steht er unter **Datei → Hilfe**. Ein Beispieltext fragt zuerst
**Wo einfügen?** – an der Schreibmarke, am Dokumentanfang oder am Dokumentende –
und geht dann an die gewählte Stelle des offenen Dokuments. Im Kontextmenü
des Beispieltexts stehen diese drei Ziele direkt zur Auswahl (Rechtsklick
oder die Zeile halten). Eine Leerzeile
trennt es vom übrigen Inhalt, und eine Leerzeile schließt es ab, damit beide
ihr eigenes Ergebnis behalten und Ihre nächste Rechnung darunter für sich
steht. Die Schreibmarke steht danach in der ersten Rechenzeile des Beispiels, direkt
hinter der ersten Zahl: Sie können den Wert gleich ändern und sehen, wie alles
darunter nachrechnet. Ein Tutorial öffnet sich in einem eigenen Reiter, den Sie
danach einfach wieder schließen. So hat das Panel auch in einem Dokument ohne
benannte Werte etwas anzubieten.

Die Beispieltexte heißen nach dem, was sie *enthalten* (Einkaufsliste,
Preiskalkulation, Reisekosten, Angebot, Mehrwertsteuer, Rabatt und Skonto –
die letzten vier sind die Beispielrechnungen von calctape.com und beginnen mit
einer Überschrift, fett, solange *Überschriften und Auszeichnungen*
eingeschaltet ist, sonst als schlichte Titelzeile), die Tutorials
nach dem, was sie *zeigen*: Erste Schritte,
Benannte Werte (Variablen), Prozentrechnung, Zwischen- und Endsummen, Kommentare, Runden,
Punkt vor Strich, Fixkomma, Formeln in benannten Werten. In jedem Tutorial ist
eine Zahl markiert – ändern Sie sie, und alles darunter rechnet sich neu.

Wo ein Tutorial von einer Einstellung handelt, trägt seine Leiste oben den
Knopf **Einstellung öffnen**: er öffnet die Einstellungen direkt bei der
passenden Zeile. Was Sie dort umstellen, gilt sofort für die Rechnung daneben –
und wird zurückgestellt, sobald Sie das Tutorial schließen.

Welche der drei Abschnitte das Panel trägt und in welcher Reihenfolge, stellen
Sie wie bei Ablage und Tastatur-Panel selbst ein: unter *Einstellungen →
Bedienung → Inhalte von Leisten und Panels → Werte und Texte* oder mit
*Panel „Werte und Texte“ anpassen…* im Kontextmenü des Panels. Zwischen zwei Abschnitte können Sie dort **Trennlinien** setzen,
so oft Sie mögen; eine Linie am Anfang oder am Ende der Liste zeigt CalcTape
nicht, denn dort trennt sie nichts. Eine **dehnbare Lücke** nimmt den Platz, den
die Abschnitte nicht brauchen, und schiebt alles, was ihr folgt, an den unteren
Rand. Serienmäßig stehen oben die **benannten Werte**, darunter die dehnbare Lücke, und **Beispieltexte** und
**Tutorials** folgen am unteren Rand, jeweils hinter einer Trennlinie.

Jeder der drei Abschnitte hat eine eigene Bildlauffläche, und die drei teilen
sich die Höhe des Panels: ein Abschnitt, der weniger braucht, nimmt nur so
viel, die übrigen teilen sich den Rest gleichmäßig. Die **Naht** zwischen zwei
Abschnitten lässt sich mit der Maus ziehen – so bekommt zum Beispiel die
Werteliste zwei Drittel und die Tutorials ein Drittel, und CalcTape merkt sich
das Verhältnis. Ein **Doppelklick auf die Naht** teilt wieder gleichmäßig,
*Standard wiederherstellen* im Editor ebenso. Auch hier lassen sich die
Abschnitte an ihrer Überschrift verschieben und mit einem Klick darauf ein-
und ausklappen.

Mit **+** im Kopf von **Dokumente** legen Sie eine Datei in der angezeigten Ablage an. CalcTape fragt nach einem Namen und schlägt einen freien Namen wie „Unbenannt 1“ vor; der Vorschlag ist markiert. **Enter** oder **OK** speichert die leere Datei, öffnet sie als Reiter und zeigt sie sofort in der Liste. **Abbrechen** legt nichts an. Ein vorhandener Name führt zu einem Hinweis im Dialog. Dasselbe gilt für **Neu** in der Symbolleiste, **Strg+N**, das Menü und den +-Button bei den Reitern.

## 5. Dokumente, Arbeitsblatt und Reiter

Ein weiterer Start von CalcTape verwendet auf dem Desktop die bereits laufende App.
Per Doppelklick oder „Öffnen mit“ übergebene Dateien öffnen dort; bereits geöffnete
Dokumente werden aktiviert. Ein Start ohne Datei holt das Hauptfenster und stellt
es bei Bedarf aus dem minimierten Zustand wieder her. Der Fenstermanager kann
den automatischen Wechsel in den Vordergrund begrenzen. Ist die laufende App
nicht erreichbar, erscheint eine Fehlermeldung; schließen Sie dann ihre Fenster
und versuchen Sie es erneut.

![Dokumente als Reiter](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-tabs-de-light.webp)

Im Kontextmenü eines Dokumentreiters schließt **Alle anderen schließen** alle übrigen
Dokumente in sämtlichen Gruppen und Fenstern. Der angeklickte Reiter und das Arbeitsblatt
bleiben offen. Ungespeicherte Änderungen werden wie beim einzelnen Schließen behandelt;
**Abbrechen** in einer Speicherabfrage beendet den Vorgang.

CalcTape öffnet mehrere Dokumente nebeneinander, jedes in einem Reiter.

Der erste Reiter ist das **Arbeitsblatt**: der Notizzettel, der beim Start
mitkommt und beim Beenden still gespeichert wird. Er fragt nie nach – schreiben
Sie hinein, was gerade anfällt. Schließen lässt er sich nicht; er trägt deshalb
auch kein ✕ und ist immer da, wenn Sie ihn brauchen: **F4** holt ihn nach vorn,
ebenso der oberste Eintrag hinter dem Pfeil neben dem Öffnen-Knopf, über den
zuletzt verwendeten Dateien. Alles, was bleiben soll, speichern Sie über
**Speichern unter…** als eigene `.calc`-Datei.

Die **Ablage** – das ☰ ganz links in der Werkzeugleiste blendet sie ein und
aus – trägt mehrere Bereiche. Serienmäßig sind das das **Arbeitsblatt**, die
**Dokumente** und **Zuletzt verwendet**, durch Linien getrennt, und, an den
unteren Rand geschoben,
**Dokumente importieren**, **Sicherung / Wiederherstellung**, **Einstellungen**
und **Info**. Welche Bereiche sie zeigt
und in welcher Reihenfolge, stellen Sie wie bei der Werkzeugleiste zusammen:
Rechtsklick auf die Ablage → **Ablage anpassen…**, oder **Einstellungen →
Bedienung → Inhalte von Leisten und Panels → Ablage**; das Angebot lässt sich auch hier
filtern und nach Kategorie gruppieren. **ⓘ Hilfe** in der Titelzeile öffnet
die ausführliche Erklärung; ebenso in den Editoren der Leisten und anderen Panels.
Wo die Ablage steht und wie sie öffnet, legen Sie unter
**Arbeitsbereich einrichten** fest (Abschnitt 9): **Angedockt** als Spalte
neben dem Streifen oder **Popover** über dem Arbeitsbereich, mit eigener
**Öffnungsseite**. Ein Klick daneben schließt das Popover. Auf dem Telefon
und im schmalen Fenster öffnet ☰ eine Schublade über die volle Höhe;
der Rest der App bleibt bis zum Schließen gesperrt. Eine Kopfzeile bekommt
die Ablage wie jedes Panel nur im **Anordnungsmodus** (Abschnitt 10); ihr ⋮
öffnet dasselbe Menü wie der Rechtsklick.

Der Bereich **Dokumente** darin zeigt die Dokumente eines Ordners und öffnet sie per
Klick. Das **Arbeitsblatt** steht als eigener Bereich darüber – es gehört zur
App und liegt in keinem der Ordner – und ist auch dann da, wenn es gerade
nicht als Reiter offen ist. Welchen Ordner die Dokumentliste zeigt, wählen Sie
mit **Speicherort** in ihrer Kopfzeile → **Ordner wählen…**, mit dem Befehl
**Standardordner für Dokumente** (Abschnitt 10) oder unter **Einstellungen →
Bedienung → Listen → Dokumentliste → Speicherort**.

Jede Zeile nennt das Dokument ohne die Endung `.calc` und darunter, wann es
zuletzt geändert wurde: „Heute, 12:36“, „Gestern, 20:36“, innerhalb der
letzten Woche der Wochentag („Sonntag, 15:36“), sonst das Datum. Unter
**Zuletzt verwendet** steht der Ordner davor („docs · Gestern, 20:36“). Pfad
und Größe nennt der Tooltip der Zeile. Das Dokument des aktiven Reiters ist
hervorgehoben: getönt, mit einem Akzentbalken am Anfang der Zeile. In
**Dokumente** und **Zuletzt verwendet** zeigt ein schlichtes Blatt als Kontur
ein geschlossenes Dokument; ein ausgefülltes Blatt kennzeichnet ein geöffnetes
Dokument, auch in einer anderen Gruppe oder einem eigenen Fenster. Das
Arbeitsblatt trägt immer einen ausgefüllten Notizblock. Sync-Zustände stehen
am Zeilenende.

Jede Liste hat unter **Einstellungen → Bedienung → Listen** eine eigene Gruppe:
Dokumentliste (einschließlich Arbeitsblatt), Zuletzt verwendet, Benannte Werte, Beispieltexte
und Tutorials. Dort stehen die jeweils passenden Einstellungen:

- **Informationsdichte** – *ausführlich* zeigt unter dem Namen das Datum
  eines Dokuments und bei den Wertkarten Kürzel und Pfeile (Abschnitt 4),
  *kompakt* nur den Namen und bei den Wertkarten Name und Wert in einer Zeile.
  Beispieltexte und Tutorials haben keine zweite Zeile.
- **Zeilenstil** – *Liste*: Zeilen bündig aneinander,
  hervorgehoben mit runden Ecken; *Pille*: Zeilen mit Abstand, hervorgehoben
  mit ganz runden Enden; *Karte*: jede Zeile eine eigene Karte; *Taste*: jede
  Zeile sieht aus wie eine Taste der Tastatur, im eingestellten Tastenstil.
- **Abwechselnde Zeilen** – jede zweite Zeile einer Liste auf getöntem Grund,
  über die volle Breite der Liste. In den Stilen *Karte* und *Taste* entfällt
  das, dort trägt jede Zeile ihre eigene Fläche.

Alle drei stehen serienmäßig auf *Automatisch* und folgen damit dem Theme:
Jedes Theme zeichnet die Listen ausführlich im Stil *Liste*, die Mac-Themes
dazu mit abwechselnden Zeilen, so wie die Mac-App. Nur die benannten Werte
stehen ab Werk als *Karte*. Einstellen lassen sich die drei für jede Liste
separat unter **Einstellungen → Bedienung → Listen**. Das Sortier-Symbol in
der Kopfzeile der Dokumentliste ändert deren Sortierung und Aussehen; das
Aussehen gilt auch für die Zeile des Arbeitsblatts. Zeilenstil und
abwechselnde Zeilen stehen auf der Listen-Unterseite direkt bereit. Ein
Rechtsklick auf eine Liste oder ihre Einträge führt über „Zeilenstil“ direkt
zur passenden Einstellung. Bei *Karte* und *Taste* ist „Abwechselnde Zeilen“ ausgegraut;
die Wahl bleibt für einen späteren Wechsel des Stils erhalten. Die
Aktionszeilen der Ablage – Dokumente importieren, Einstellungen, Info
und die anderen – bleiben immer schlichte Zeilen, und die Listen in Dialogen
folgen den drei Einstellungen nicht.

**Auf den Standardwert zurücksetzen (Listen)** im Fuß stellt Sortierung,
Speicherort und die Anzeige aller fünf Listen auf die Vorgaben des aktiven
Geräte-Presets zurück. Der Knopf ist ausgegraut, wenn diese Vorgaben gelten.
Die Dokumente bleiben an ihrem bisherigen Speicherort.

Dokumentliste und **Zuletzt verwendet** teilen sich die Höhe der Ablage so
wie die Abschnitte in „Werte und Texte“: die kürzere Liste nimmt, was sie
braucht, die längere den Rest, und brauchen beide mehr, bekommt jede die
Hälfte. Die Naht zwischen ihnen lässt sich ziehen, ein Doppelklick darauf
stellt die gleiche Teilung wieder her; *Standard wiederherstellen* im
Kontextmenü der Ablage setzt die Bereiche der aktuellen Höhenstufe und die Aufteilung zusammen zurück.

Die Bereiche lassen sich auch direkt in der Leiste ordnen: Fassen Sie eine
Überschrift oder eine Zeile mit der Maus und ziehen Sie sie an die neue Stelle
– eine Akzentlinie zeigt, wo sie landet. Ein **Klick auf die Überschrift**
einer Liste klappt sie ein und wieder aus: zusammengeklappt bleibt nur die
Überschrift, und die anderen Listen bekommen den Platz. CalcTape merkt sich
beides. Mit dem **Finger** halten Sie die Überschrift einer Liste einen Moment
und ziehen dann: das verschiebt die Naht über ihr, so wie das Halten der
Ergebnisleiste die Tastatur größer und kleiner macht; zum Umsortieren nimmt
der Finger *Ablage anpassen…*.

### Zwei Dokumente nebeneinander

![Zwei Dokumentgruppen nebeneinander](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-tab-groups-de-light.webp)

Sollen zwei Dokumente gleichzeitig sichtbar sein, teilen Sie den Arbeitsbereich
auf: **Rechtsklick auf einen Reiter → In neue Gruppe verschieben**. Das Dokument
zieht in eine eigene Spalte mit eigener Reiterleiste. Es sind so viele Gruppen
möglich, wie nebeneinander ins Fenster passen. Die Trennlinie dazwischen lässt sich ziehen, und über dasselbe Menü
wandern Reiter zwischen den Gruppen hin und her.

Der Eintrag verschwindet nicht, wenn der Befehl gerade nicht laufen kann: Er
steht dann ausgegraut da und nennt den Grund hinter seinem Namen, etwa **In
neue Gruppe verschieben (Fenster zu schmal)**. Zwei Gründe kommen vor: *nur ein
Dokument hier* (die Gruppe braucht eines, das bleibt) und *Fenster zu schmal*.
Für **In eigenes Fenster lösen** gilt dasselbe, dort mit dem ersten Grund.

Denselben Befehl gibt es als Knopf: **In neue Gruppe verschieben** steht im
Angebot der Werkzeugleiste (Kapitel 10) und wirkt auf das Dokument, das gerade
vor Ihnen liegt. Ist er ausgegraut, trägt sein Tooltip denselben Grund.

Für eine direkte Wahl der Anzahl ergänzen Sie unter **Werkzeugleiste anpassen**
aus der Kategorie **Fenster** das Element **Dokumentgruppen**. Sein Menü markiert die aktuelle Anzahl
und bietet so viele Gruppen an, wie nebeneinander ins Fenster passen. Im klassischen
Menüband steht es unter **Start → Ansicht → Dokumentgruppen**. Mehr Gruppen übernehmen vorhandene
Reiter; bei Bedarf entstehen leere Dokumente. Eine kleinere Anzahl führt die
rechten Gruppen zusammen, ohne Dokumente zu schließen. Die ausdrückliche Wahl
ersetzt auch eine zuvor wegen Platzmangels gemerkte Aufteilung.

Schneller geht es mit der Maus: **ziehen Sie einen Reiter** auf die Reiterleiste
der anderen Gruppe. Der Reiter hängt dabei sichtbar am Zeiger, und eine Linie
zeigt, wo er landet – auch innerhalb derselben Leiste, dort ordnen Sie die Reiter
damit um. Ein Reiter lässt sich ebenso in ein abgelöstes Fenster und wieder
zurück ziehen.

Ein Dokument liegt dabei immer in genau einer Gruppe – Sie sehen es also nie
doppelt. Wird das Fenster zu schmal, damit jede Gruppe noch bequem lesbar
bleibt, fährt die Aufteilung von selbst zusammen und kommt zurück, sobald wieder
Platz ist.

Über die Tastatur: **F6** setzt den Fokus von einem Panel oder einer Bedienleiste
zurück in das aktuelle Dokument, auch bei nur einer Gruppe. Im Rechenstreifen
oder in der Textansicht wechselt **F6** in die nächste Gruppe (mit Umschalt
rückwärts, abgelöste Fenster eingeschlossen). **Strg+Bild↓ / Strg+Bild↑** blättern durch die
Reiter der aktuellen Gruppe, und **Strg+Umschalt+Bild↓ / Strg+Umschalt+Bild↑**
schieben das aktuelle Dokument in die Nachbargruppe – über die letzte hinaus legt
das eine neue an.

### Ein Dokument im eigenen Fenster

![Ein Dokument in einem eigenen Fenster](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-detached-window-de-light.webp)

Ziehen Sie einen Reiter **aus dem Fenster heraus** und lassen ihn auf dem
Schreibtisch los, wird daraus ein eigenes Fenster – genau dort, wo Sie ihn
losgelassen haben. Wer lieber das Menü nimmt: **Rechtsklick auf einen Reiter →
In eigenes Fenster lösen** tut dasselbe, und auch dieser Befehl lässt sich als
Knopf in die Werkzeugleiste legen. So ein Fenster können Sie frei
bewegen – etwa auf einen zweiten Bildschirm. Werkzeugleiste, Statusleiste und die Panels bleiben im Hauptfenster
und folgen dem Dokument, in dem Sie gerade arbeiten.

Fenster rasten an den sichtbaren Kanten benachbarter CalcTape-Fenster ein.
Beim Ändern der Größe helfen Rastpunkte für die gleiche Breite oder Höhe.
Das gilt auch für das Hauptfenster im Zen-Modus. Halten Sie **Umschalt** gedrückt,
um das Einrasten vorübergehend auszusetzen. Die Fenster bleiben einzeln beweglich.
Unter Windows und beim Ziehen eines abgelösten Fensters an CalcTapes eigener
Titelleiste erfolgt das Einrasten während des Ziehens; bei nativen Fensterbewegungen
und Größenänderungen unter Linux und macOS beim Loslassen. Unter Linux gilt dies
für X11 und XWayland.

Zurück geht es genauso mit der Maus: **ziehen Sie das abgelöste Fenster an
seiner Titelleiste** über das Hauptfenster (oder über ein anderes abgelöstes
Fenster) – der freie Teil der Reiterleiste zieht es ebenfalls. Sobald der Zeiger
über der **Reiterleiste** einer Dokumentgruppe steht, legt sich das Fenster
durchscheinend genau auf deren Fläche – Sie sehen also Platz und Größe, die es einnehmen wird –, und eine Linie
zeigt, wo die Reiter einsortiert werden. Loslassen dockt an, das Fenster
verschwindet. Über dem Papier passiert dagegen nichts – ein Fenster lässt sich
also auch einfach über dem Hauptfenster parken.

An den **Bildschirmrändern** verhält sich das Fenster wie gewohnt: oben legt es
sich auf den ganzen Bildschirm, an den Seiten auf die Hälfte, in den Ecken auf
ein Viertel – auch das zeigt es durchscheinend an, bevor Sie loslassen. Der Rand
hat dabei Vorrang vor dem Andocken, damit er auch dann erreichbar bleibt, wenn
das Hauptfenster den ganzen Bildschirm füllt.

Ist in den Einstellungen **Systemfenster** eingeschaltet, bewegt der
Fensterrahmen des Betriebssystems das Fenster – dann macht es dessen Ränder und
Vollbild wie jedes andere Fenster, und das Andocken läuft über die Reiterleiste
oder das Reiter-Menü.

Schließen Sie das abgelöste Fenster, wandern seine Dokumente zurück ins
Hauptfenster; geschlossen wird nichts. Dafür ist das ✕ am Reiter da. Über
**Zurück ins Hauptfenster** im selben Menü holen Sie ein einzelnes Dokument
zurück.

### Beim nächsten Start weitermachen

Normalerweise startet CalcTape mit dem Arbeitsblatt. Wer dort weitermachen
möchte, wo er aufgehört hat, schaltet in den Einstellungen **Arbeitsbereich
wiederherstellen** ein (Pro): Dann öffnet der nächste Start die zuletzt
geöffneten Dokumente wieder – in denselben Gruppen, in derselben Reihenfolge,
mit denselben abgelösten Fenstern und deren Größe und Position.

Der Stand wird nicht erst beim Beenden festgehalten, sondern fortlaufend
mitgeschrieben. Ein Absturz oder ein abgewürgtes Programm kostet Sie also
höchstens die letzten Sekunden.

Beim Öffnen wird geprüft, was noch da ist: Dateien, die inzwischen verschwunden
sind, werden übersprungen, und Fenster, deren Platz es nicht mehr gibt – ein
Bildschirm weniger, eine andere Auflösung, eine andere Anordnung –, erscheinen
mittig auf einem vorhandenen Bildschirm statt im Nirgendwo. Dokumente, die Sie
nie gespeichert haben, kommen nicht zurück; sie stehen auf keiner Platte.

## 6. Speichern, Exportieren, Drucken

1. **Speichern** legt das Dokument als `.calc`-Datei ab (**Strg+S**).
2. **Ausgabe** bietet **Als PDF exportieren**, **Als Excel exportieren**,
   **Als HTML exportieren**, **Dokument mit Formatierung kopieren**,
   **Drucken** und **Druckvorschau**.
   Exporte und Ausdrucke tragen die Farben Ihres Themes in seiner hellen
   Variante, die Summenfarben eingeschlossen: gelesen werden sie auf einer
   weißen Seite. Steht der Rechenstreifen gerade auf dunklem Papier, fragen
   PDF und HTML vorher **Hell** oder **Dunkel**: hell
   ist weißes Papier, dunkel sieht aus wie der Streifen.
3. **Teilen** steht im ⋮-Menü des Elements **Mehr**, das Sie bei Bedarf in
   die Werkzeugleiste aufnehmen; ohne dieses Element senden die Befehle
   **CalcTape-Dokument per E-Mail senden** und **Dokument und HTML per E-Mail
   senden** das Dokument (Abschnitt 10). Teilen fragt zuerst, was mitgehen soll: die Rechnung als
   Text, das CalcTape-Dokument, ein HTML- oder ein Textdokument, beliebig
   kombiniert. CalcTape merkt sich die Wahl. Danach übernimmt das System: auf
   Android und iOS das Teilen-Menü, auf dem Mac die Teilen-Auswahl, unter
   Windows und Linux eine neue E-Mail mit den Dateien im Anhang. Gespeichert
   wird dabei nichts, auch eine unbenannte Rechnung lässt sich teilen.
4. **Drucken** (**Strg+P**) öffnet am Desktop die eigene Ansicht **Drucken**.
   Dort wählen Sie Drucker, Kopien, Sortierung und bei Bedarf einen Seitenbereich.
   Unter Windows und Linux öffnet **Druckereigenschaften…** die Systemeinstellungen
   des gewählten Druckers; **Übernehmen** nutzt diese nur für den aktuellen Auftrag.
   Unter Linux beendet **Abbrechen** einen hängenden Eigenschaftendialog, während die Druckansicht offen bleibt.
   Auf dem Mac öffnet **Mit Systemdialog drucken** den nativen Druckdialog;
   dort wählen Sie Drucker und Eigenschaften und bestätigen den Auftrag.
   Papierformat (A4 oder Letter), Hoch- oder Querformat und Druckschriftgröße
   ändern die Vorschau unmittelbar. Auf dunklem Rechenstreifen steht zusätzlich
   **Dunkles Papier** zur Wahl. **Seitenränder, Kopf- und Fußzeile** öffnet deren
   Editor; **OK** übernimmt die Änderungen. Eigene Kopf- und Fußzeilen
   gestalten Sie mit Pro; die Freeware druckt feste Zeilen mit einem
   Freeware-Hinweis, die Ränder bleiben einstellbar. In den drei Feldern je Zeile
   funktionieren `**fett**`, `*kursiv*` und `\n` für eine weitere Zeile.
   Die Eingabetaste fügt ebenfalls einen Zeilenumbruch ein. Mit Pro wählen Sie
   für die Kopfzeile ein Logo aus dem Firmenprofil oder ein eigenes Bild und
   richten es links, mittig oder rechts aus. Das Logo steht auf jeder Seite
   über dem Text der Kopfzeile. Die Logohöhe ist einstellbar; die Breite
   folgt dem Seitenverhältnis. Die Trennlinien lassen sich je Bereich
   ausschalten. Die Kopf- und Fußbereiche wachsen automatisch mit dem
   Inhalt; eine Mindesthöhe kann zusätzlichen Platz reservieren (`0` = automatisch).
   Die Vorschau zeigt das tatsächliche
   Druck-PDF, mit Seitenwechsel und Zoom. Das Mausrad über der Vorschau wechselt
   die Seite; Strg+Mausrad ändert die Ansichtsgröße. **Drucken** übergibt den Auftrag an den
   Drucker; auf dem Mac geht dies auch im Systemdialog. Ohne Drucker bleiben
   Seitengestaltung und Vorschau nutzbar. **Druckvorschau** öffnet dieselbe Ansicht.
   Japanische Zeichen aus dem Rechenstreifen bleiben im PDF lesbar.
   Auf iOS und Android öffnet **Drucken** den Druckdialog des Systems.
5. **Sicherung / Wiederherstellung** öffnet die beiden Pro-Aktionen **Sicherung
   erstellen** und **Sicherung wiederherstellen**. Der Einstieg steht in der
   Werkzeugleiste und in der Ablage; im klassischen Menüband stehen beide
   Aktionen im eigenen Bereich unter **Datei**. Beide lassen sich auch einzeln
   in eine Leiste aufnehmen.

Eine Sicherung enthält wahlweise Dokumente, Arbeitsblatt, **Tastatur-Layouts und
eigene Tasten**, Themes, Einstellungen und Versionsverläufe. Der Dialog nennt
den Quellordner: nur Dateien direkt darin werden aufgenommen, keine Unterordner,
noch nie gespeicherten Dokumente oder Dokumente aus anderen Ordnern. Offene
Änderungen an ausgewählten Dokumenten und am Arbeitsblatt werden mitgesichert,
ohne die Originaldateien zu speichern oder deren Änderungsmarkierung zu löschen.
Der ausführliche Hinweis dazu öffnet sich über **ⓘ Hilfe** in der Titelzeile.

**Versionsverläufe einschließen** gilt für die ausgewählten Dokumente und das
Arbeitsblatt. Ohne deren Auswahl ist die Option inaktiv; ohne ausgewählte Daten
ist auch **Speichern** beziehungsweise **Wiederherstellen** inaktiv.

Beim Wiederherstellen nennt der Dialog den Zielordner. Gleichnamige Daten werden
überschrieben; eingeschlossene Versionsverläufe ersetzen die vorhandenen vollständig.
**Rückgängig** kann eine Wiederherstellung aus einer Sicherung nicht zurücknehmen.
Lizenz und Fensterposition bleiben erhalten. Auch die Einstellung zur automatischen
Versionsaufzeichnung wird übernommen.

Eine vollständig erfolgreiche Sicherung oder Wiederherstellung bestätigt CalcTape
kurz im Fenster. Bei Fehlern bleibt eine Meldung mit den betroffenen Dateien oder
Bereichen stehen; ein teilweise erfolgreicher Vorgang wird ausdrücklich so gemeldet.
Bei einem Lesefehler beim Entpacken bleibt die vorhandene Dokumentdatei erhalten. Ein Versionsverlauf wird
erst nach vollständigem Einlesen und Prüfen ersetzt.

**Zum letzten Speicherstand zurück** im Speichern-Menü verwirft nach Rückfrage die
Änderungen des aktuellen Dokuments seit dem letzten Speichern. Dieser Befehl lädt
die Dokumentdatei; er liest weder eine ZIP-Sicherung noch einen ausgewählten Verlaufseintrag.

### Frühere Versionen eines Dokuments

CalcTape hält fest, wie ein Dokument im Lauf der Zeit aussah: den
**Versionsverlauf**. Mit **CalcTape Pro** geschieht das von selbst, wenn Sie
nach ein paar Änderungen kurz innehalten, beim Öffnen, beim Speichern, beim
Schließen, vor „AC", vor „Alle ersetzen" und vor dem Wiederherstellen: also
immer dann, wenn etwas verschwinden könnte. Die **Freeware** hält die Stände
fest, die Sie merken, und dazu den Stand vor dem letzten „AC", „Alle ersetzen"
oder Wiederherstellen.

Über den Pfeil neben dem Speichern-Knopf erreichen Sie beides. Im klassischen
Menüband stehen die Befehle direkt unter **Datei**, in der App-Leiste im ⋮-Menü.
**Versionen** steht außerdem im Kontextmenü einer Datei und eines Dokumentreiters.
Der Versionsdialog selbst bietet **Aktuellen Stand merken**, **Version benennen** beziehungsweise
**Umbenennen** und **Einstellungen**. Der letzte Knopf führt direkt zur automatischen
Aufzeichnung. Ein Hinweis zeigt eine ausgeschaltete Aufzeichnung an; bei einem noch
nie gespeicherten Dokument nennen die inaktiven Befehle den nötigen Schritt:
**Dokument zuerst speichern**.

1. **Version merken…** fragt nach einem Namen und hält den Stand dann
   ausdrücklich fest. Im Feld steht schon die Uhrzeit, unter der die Version
   in der Liste erscheint; übernehmen Sie sie oder leeren Sie das Feld, bleibt
   die Version unbenannt. Gemerkte Versionen sind **angeheftet**: sie bleiben
   liegen, auch wenn die automatischen längst ausgedünnt sind, so überlebt ein
   Zwischenstand einen Monat Arbeit. Die Freeware merkt sich je Dokument
   **3 Versionen**; beim nächsten Merken fragt CalcTape, ob die älteste ersetzt
   werden soll. Über das Kontextmenü einer Zeile benennen Sie jede Version
   auch nachträglich.
2. **Versionen** öffnet den Verlauf: links die Zeitleiste, rechts der gewählte
   Stand – als Papier, mit seinen eigenen Ergebnissen.

Der Vergleich steht im Papier selbst, und er kennt drei Fälle:

- Eine **umformulierte Zeile** – ein korrigierter Betrag, ein geänderter Text –
  steht in voller Länge da: die abweichende Stelle ist kräftiger unterlegt
  (bei einer Zahlzeile der ganze Wert vom Operator bis zum Betrag), und
  dahinter steht in der anderen Farbe, was auf der anderen Seite dort steht
  („→ 1.350,00"). Sie sehen also beides in einer Zeile.
- Eine **rot hinterlegte, durchgestrichene Zeile** gibt es auf der anderen
  Seite nicht mehr.
- Eine **grün hinterlegte Zeile** ist dort dazugekommen. Sie steht an ihrem
  Platz im Papier, rechnet aber nicht mit: die Ergebnisse bleiben die der
  angezeigten Version. Eine verschobene Zeile erscheint darum zweimal,
  durchgestrichen an ihrem alten Platz und grün an ihrem neuen.

Rot ist immer der ältere Wortlaut, Grün der neuere. Verglichen wird wahlweise
mit dem aktuellen Stand – dann zeigt die Vorschau, was seither passiert ist –
oder mit der vorigen Version – dann zeigt sie, was diese Version getan hat.
Die Zeile unter der Vorschau sagt in Worten, wie viele Zeilen anders lauten,
entfallen und dazugekommen sind; die beiden Pfeile daneben springen zum
vorigen und zum nächsten Unterschied, und beim Auswählen einer Version steht
der erste schon im Bild.

In der Liste steht jede Version mit drei Angaben: **wann** sie entstand, **was
passiert ist** („3 Zeilen dazu · 1 geändert") und **woran** – die zuletzt
betroffene Zeile. Mit **Löschen** im Fuß werfen Sie eine einzelne Version weg.

Rechts in jeder Zeile steht eine **Nadel**. Mit CalcTape Pro heften Sie damit
jede Version an oder lösen sie wieder, ebenso über **Anheften** und **Lösen**
im Kontextmenü der Zeile. Eine angeheftete Version bleibt beim Ausdünnen
liegen, und ist der Verlauf mit 50 Versionen voll, gehen die nicht angehefteten
zuerst. In der Freeware zeigt die Nadel, welche Versionen Sie gemerkt haben.

**Wiederherstellen** ersetzt das offene Dokument. Bei eingeschalteter Aufzeichnung
wandert der jetzige Stand vorher in den Verlauf; andernfalls führt **Rückgängig** zurück.
**Als neues Dokument** legt den alten Stand als eigene Datei an: CalcTape fragt
nach einem Namen für die angezeigte Ablage und schlägt „&lt;Name&gt; – wiederhergestellte Version" vor.
Das Dokument, aus dem er stammt, bleibt unangetastet.

Der Verlauf gehört zum Gerät und reist nicht mit der Datei, er wandert aber in
die **Sicherung** (eigenes Kästchen im Sicherungsdialog). CalcTape Pro behält
bis zu 50 Versionen eines Dokuments. Was eine Testphase aufgezeichnet hat,
bleibt auch in der Freeware stehen. Wer keine Aufzeichnung möchte, schaltet
unter *Einstellungen → Allgemein* **Versionen automatisch festhalten** ab; dann hält CalcTape
nichts mehr von selbst fest, **Version merken** geht weiter, und das
Aufgezeichnete bleibt lesbar. Ein
Dokument, das Sie noch nie gespeichert haben, hat keinen Verlauf – es liegt auf
keiner Platte.

### Der Papierkorb

Ein Dokument, das Sie in der Dokumentliste löschen, wandert in den **Papierkorb**
und bleibt dort 30 Tage liegen. Solange etwas darin ist, erscheint in der
Ablage ein Eintrag „Papierkorb (n)"; er öffnet dieselbe zweigeteilte
Ansicht wie der Versionsverlauf – links, was gelöscht wurde und wie lange es
noch bleibt, rechts das Dokument als Papier.

**Wiederherstellen** legt das Dokument in den Ordner zurück, aus dem es kam,
und öffnet es. War der Name dort inzwischen wieder vergeben, zählt CalcTape
weiter („Rechnung (2).calc"). **Endgültig löschen** und **Papierkorb leeren**
räumen auf – dabei geht auch der Versionsverlauf der betroffenen Dokumente
verloren, denn er gehört zu ihnen.

## 7. Suchen und Ersetzen

Im klassischen Menüband erreichen Sie **Suchen und Ersetzen** unter
**Start → Suchen**, direkt neben dem Suchfeld.

Beim Aufruf über den Knopf öffnet sich der Dialog direkt darunter. Am Bildschirmrand wird seine Position in den sichtbaren Bereich verschoben. Das Fenster lässt sich anschließend frei verschieben.

![Suchen und Ersetzen](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-find-replace-de-light.webp)

Das Lupensymbol in der Werkzeugleiste klappt ein Suchfeld auf (**Strg+F**).
**Eingabe** springt zum nächsten Treffer, **Umschalt+Eingabe** zum vorigen;
**F3** und **Umschalt+F3** tun dasselbe von überall im Fenster aus. Das **✕**
im Feld löscht den Suchtext.

Alles Weitere steht im Dialog **Suchen und Ersetzen** – das Symbol daneben in
der Werkzeugleiste, oder **Strg+H**. Er bleibt offen, während Sie im Streifen
weiterarbeiten, und zeigt zunächst nur die Suche selbst:

- **Suchen nach** – der Text, nach dem gesucht wird.
- **Suchen in** – *Aktuelles Dokument* durchsucht nur das Dokument im Vordergrund.
  *Alle Dokumente* nimmt alle geöffneten Dokumente **und** alle Dokumente der
  Dokumentliste dazu; ein Treffer in einem Dokument, das nicht offen ist, öffnet es
  als Reiter und springt hin.

Darunter stehen zwei Überschriften, die Sie bei Bedarf aufklappen. Der Dialog
merkt sich, welche offen war.

**Ersetzen** bringt das Feld **Ersetzen durch** – wodurch jeder Treffer ersetzt
wird. Solange die Überschrift zugeklappt ist, sind die Knöpfe *Ersetzen* und
*Alle ersetzen* ausgegraut: sie würden mit einem Text arbeiten, den Sie gerade
nicht sehen.

**Optionen** bringt die drei Schalter. Die Überschrift nennt in ihrer zweiten
Zeile, welche davon eingeschaltet sind – auch im zugeklappten Zustand, denn die
Schalter bleiben über Sitzungen hinweg stehen.

- **Groß-/Kleinschreibung beachten** – ohne diesen Schalter sind „Miete" und
  „miete" derselbe Treffer.
- **Nur ganzes Wort** – „Miete" findet dann nicht mehr „Mietvertrag".
- **Regulärer Ausdruck** – der Suchtext wird als Muster gelesen: `\d+` steht
  für eine Zahl, `^` für den Zeilenanfang. Im Ersatztext setzt `$1` wieder ein,
  was die erste Klammer des Musters gefunden hat.

**Weiter** und **Zurück** springen von Treffer zu Treffer, **Ersetzen** tauscht
den gerade markierten aus und sucht weiter, **Alle ersetzen** erledigt alle in
einem Zug – und als **einen** Schritt, den **Strg+Z** wieder zurücknimmt. Unter
den Zeilen steht, was geschehen ist: „12 ersetzt", „Nicht gefunden" oder die
Beschwerde über ein fehlerhaftes Muster.

> **Alle ersetzen über alle Dokumente** fragt vorher nach, und das aus gutem
> Grund: was in geöffneten Dokumenten geschieht, holt **Strg+Z** zurück –
> Dokumente der Dokumentliste, die nicht geöffnet sind, werden dagegen direkt
> geschrieben. Die Rückfrage nennt, wie viele Treffer in wie vielen Dokumenten
> stehen und wie viele davon nicht offen sind.

## 8. Experimentelle Funktionen

Manche Funktionen erscheinen, bevor sie fertig sind. Sie sind benutzbar, aber
noch nicht vollständig getestet: Fehler sind möglich, und ihr Verhalten, ihre
Einstellungen und die Art, wie sie Dinge ablegen, können sich von Version zu
Version noch ändern. Solche Funktionen tragen in der Oberfläche die Marke
**(experimentell)**, in jeder Edition.

Zurzeit sind drei Funktionen so gekennzeichnet:

| Funktion | Wo | Hinweis |
| --- | --- | --- |
| Kommentar zuerst | Einstellungen → Rechenstreifen | Nur die Anzeige: Dateien werden in der gewohnten Reihenfolge gespeichert und bleiben für jedes andere CalcTape lesbar. Von Hand gesetzte Leerzeichen in Kommentaren können in diesem Layout anders wirken. |
| Klammerrechnung | Einstellungen → Rechnen | Klammern fassen Zeilen einer Rechnung zusammen, siehe unten. Ein Dokument mit Klammern wird in einem neueren Format gespeichert, das ältere CalcTape-Versionen nicht öffnen. |
| Excel-Export | Ausgabe → Als Excel exportieren | Schreibt lebende Formeln statt Text – die Rechnung rechnet in Excel weiter. Sehr ungewöhnliche Dokumente sehen Sie sich danach besser noch einmal an. |

Alle drei sind **Pro**. *Kommentar zuerst* und der Excel-Export ändern nichts
an Ihren Dokumenten: Schalten Sie eine davon wieder
ab, verhält sich der Streifen wie zuvor, und keine `.calc`-Datei wird anders geschrieben, weil sie an
war. Klammern dagegen stehen im Dokument selbst, mehr dazu unten.

Alle drei laufen nur, solange **Einstellungen → Allgemein → Experimentelle
Funktionen aktivieren** eingeschaltet ist. Ab Werk ist dieser Schalter an,
ebenso *Klammerrechnung*. Beim Einschalten weist CalcTape
darauf hin, dass diese Funktionen nicht vollständig getestet sind; prüfen Sie
deshalb besonders sorgfältig, was Sie mit ihnen erstellen. Rufen Sie eine
markierte Funktion bei ausgeschaltetem Schalter auf, erklärt CalcTape das und
bietet **Aktivieren** gleich an; danach geht es mit der Funktion weiter.

Der Schalter ist ein Hauptschalter: Schalten Sie ihn aus, ruhen alle
experimentellen Funktionen. Ihre eigene Einstellung, etwa bei *Kommentar
zuerst*, bleibt dabei erhalten und gilt wieder, sobald Sie ihn erneut
einschalten.

### Klammerrechnung

Eine Klammer fasst Zeilen einer Rechnung zusammen, wie in einer Formel. Tippen
Sie `10+(44-12+(3+4)*3)*3` und Enter, steht auf dem Streifen:

```
 +         10,00
 + (
 │ +         44,00
 │ -         12,00
 │ + (
 │ │ +          3,00
 │ │ +          4,00
 │ │ ) = 7,00
 │ *          3,00  = 21,00
 │ ) = 53,00
 *          3,00  = 159,00
 ═══════════════
 =        169,00
```

Die Werte hinter den beiden `* 3,00` sind Zwischenergebnisse (siehe *Der
Rechenweg* in Abschnitt 2).

- **`(` öffnet eine Klammer**, wenn Sie es direkt hinter dem Rechenzeichen einer
  neuen Zeile tippen: Die Zeile wird zur Öffnungszeile `+ (`, und die
  Schreibmarke springt in eine neue Zeile für den ersten Wert. Das
  Rechenzeichen der Öffnungszeile gilt für die ganze Klammer; ein Minus davor
  zieht die ganze Klammer ab. Tippen Sie direkt nach `(` ein `*`, `/` oder `^`,
  setzt CalcTape dieses Zeichen vor die Klammer; ein Minus ist das Vorzeichen
  des ersten Werts. Ziffern, Namen und ein weiteres `(`, die Sie am Ende einer
  Öffnungszeile tippen, setzt CalcTape in die Zeile darunter, zum ersten Wert.
- **Vorhandene Zeilen klammern Sie ein**, indem Sie `(` zwischen Rechenzeichen
  und Wert ihrer ersten Zeile tippen: Die Zeile wird zur Öffnungszeile, ihr Wert
  rückt in eine eigene Zeile darunter, und die Klammer zählt sofort. Danach
  tippen Sie `)` hinter den Wert der letzten Zeile; bis dahin meldet die
  Rechnung, dass die Klammer nicht geschlossen ist. Unter einer Summe von 159
  wird aus `+ 12`, `+ 4` und `* 3` so `159 + (12 + 4) * 3` = 207. Tippen Sie
  das `(` zuerst: Ein vorher getipptes `)` bleibt Kommentar.
- **Die Zeilen in der Klammer** rücken je Ebene um zwei Zeichen ein, mit einer
  dünnen grauen Linie davor. Die Linie der Klammer, in der die Schreibmarke
  steht, trägt die Akzentfarbe; eine noch offene Klammer ist gestrichelt. Fährt
  der Mauszeiger über die Klammer, hinterlegt CalcTape sie farbig (*Der
  Rechenweg*, Abschnitt 2). Kopieren und Speichern schreiben die Zeilen ohne
  Linie und Einrückung.
- **`)` schließt die Klammer** hinter einem Wert und bekommt eine eigene Zeile,
  die Schlusszeile. Hinter dem `)` zeigt der Streifen den Wert der Klammer,
  etwas kleiner und mit einem Gleichheitszeichen davor (`) = 7,00`); einen
  Kommentar schreiben Sie dahinter. In der Zeile mit der Schreibmarke und in
  einer Markierung steht kein Wert. Kopien und Exporte schreiben die Zeile als
  `) = 7,00`, die gespeicherte Datei als `) | 7,00`.
- **Ein Klick auf den Wert hinter dem `)`** markiert die ganze Klammer, von der
  Öffnungszeile bis zur Schlusszeile; das Kopier-Symbol neben der Markierung
  legt sie in die Zwischenablage.
- **Enter** am Ende der Rechnung schließt jede noch offene Klammer mit ihrer
  eigenen Zeile und setzt danach wie gewohnt Trennlinie und Summe. Solange eine
  Klammer offen ist, wirkt auch `=` hinter einem Wert wie Enter.
- **Rücktaste** direkt nach `(` nimmt die Klammer zurück, ebenso Enter auf der
  noch leeren ersten Zeile.
- Eine Schlusszeile ohne Öffnungszeile meldet einen Fehler, ebenso eine
  Klammer, unter der eine Trennlinie steht, bevor sie geschlossen ist. Hat eine
  Klammer keinen gültigen Wert, etwa nach einer Division durch null, steht
  hinter ihrer Schlusszeile kein Wert.
- **Als Rechnung einfügen** (Strg+Umschalt+V) versteht Klammern ebenfalls:
  `12+14+(25-13)*11=` ergibt dieselben Zeilen wie getippt.

Klammern tippen Sie über die Tastatur des Geräts oder mit den Systemtasten
**(** und **)**, die Sie einem Tastatur-Layout zuordnen können (Kapitel 11).

Klammern in Notizen bleiben Notizen. `(3 Übernachtungen, siehe Beleg` wird erst
zur Klammer, wenn Sie direkt hinter der Zahl weiterrechnen. Eingefügter oder
geöffneter Text zählt eine Klammer nur, wenn vor ihr ein Rechenzeichen steht und
ihre Schlusszeile im selben Rechenblock folgt. Steht der erste Wert dabei in
derselben Zeile wie die Klammer (`+ ( 25`), teilt CalcTape die Zeile auf: `+ (`
und darunter `+ 25`; die Summe bleibt dieselbe.

Eine Datei mit Klammern vermerkt das in ihrem Dateikopf. Sie rechnet ihre
Klammern auch bei ausgeschaltetem Schalter und in jeder Edition, und Sie tippen
in ihr Klammern wie bei eingeschaltetem Schalter; der Schalter entscheidet, ob
Sie in anderen Dokumenten Klammern tippen können und ob Text ohne diesen Vermerk
als Klammer gelesen wird. Ältere CalcTape-Versionen öffnen eine solche Datei
nicht, so kann keine von ihnen die Klammern als Notiz lesen und etwas anderes
ausrechnen.

Der PDF-Export und der Druck zeigen die Klammern wie der Rechenstreifen, mit
Einrückung, Linie und Wert; ihre Flächen erscheinen dort, wenn die Hinterlegung
der Klammern auf **Immer** steht. Der Excel-Export schreibt sie als Formeln: Die
Schlusszeile einer Klammer rechnet ihre Zeilen, die Rechnung darum verweist auf
diese Zelle, und die Zeilen einer Klammer sind in Excel gruppiert, sodass sie
sich bis auf die Schlusszeile zuklappen lassen.

## 9. Die Oberfläche im Überblick

Von oben nach unten:

1. **Titelzeile** mit dem Namen des aktiven Dokuments.
2. **Werkzeugleiste** – die Befehle, die Sie am häufigsten brauchen
   (Abschnitt 10). Welche Symbole dort stehen, bestimmen Sie selbst.
3. **Reiterzeile** – ein Reiter je geöffnetem Dokument (Abschnitt 5).
4. **Rechenstreifen** – das Blatt, auf dem Sie rechnen (Abschnitt 2).
5. **Panels** rechts: Die Laschen am rechten Rand schalten Ablage,
   Tastatur, eigene Tasten und „Werte und Texte“ einzeln ein und aus.
   Reicht die Höhe für die senkrechten Beschriftungen nicht aus, zeigen die
   Laschen nur ihre Symbole; der Tooltip nennt weiter den Namen.
   Im Bereichseditor jedes Panels können Sie es **Umbenennen**. Der eigene
   Name steht auf der Lasche und bleibt beim Sprachwechsel erhalten;
   **Standard** neben dem Namen stellt den übersetzten Namen wieder her. Das
   Rechenstreifen-Panel lässt sich ebenso umbenennen; es hat keine Lasche.
   Ablage, „Werte und Texte“ und Tastatur sind in einer seitlichen Spalte und
   als schwebendes Blatt zwischen 180 und 360 DIP breit (DIP sind logische
   Pixel, siehe unten). Ab Werk öffnet die Ablage rund 306 DIP breit, „Werte
   und Texte“ rund 220 DIP. Ziehen am inneren Rand ändert die Breite, ein
   Doppelklick stellt die Vorgabe wieder her. Panels übereinander haben
   dieselbe Breite, und eine Spalte mit Tastatur bleibt höchstens 360 DIP
   breit. Panels über oder unter dem Rechenstreifen teilen sich dessen Breite
   gleichmäßig.
6. **Statusleiste**. Sie kann Ergebnis, Auswahl, Gesamtsumme, Speicher,
   Lizenzhinweis und den Schieber für die Schriftgröße tragen. Welche Anzeigen sie
   trägt und in welcher Reihenfolge, stellen Sie selbst zusammen: rechte
   Maustaste auf die Leiste → **Statusleiste anpassen…**, oder
   **Einstellungen → Bedienung → Inhalte von Leisten und Panels**. Trennlinien und dehnbare
   Lücken gliedern die Leiste wie die Werkzeugleiste: Alles hinter einer Lücke
   steht am rechten Rand. Und wie die Werkzeugleiste hat sie für jede
   **Breitenstufe** – **Schmal**, **Mittel** und **Breit** – eine eigene
   Zusammenstellung; welche gilt, entscheidet die Fensterbreite (siehe
   „Anordnung je Fenstergröße“ unten). Beide Leisten wechseln also zusammen.
   Die Vorgabe zeigt links **Ergebnis** und **Gesamtsumme**. Rechts steht bei
   **Schmal** das Lizenzabzeichen, bei **Mittel** der Lizenzhinweis. Bei **Breit**
   steht der Lizenzhinweis zwischen zwei dehnbaren Lücken und der
   Schriftgrößenregler rechts. **Standard wiederherstellen** lädt diese
   Zusammenstellung für die gewählte Breitenstufe; eigene Anpassungen bleiben
   bis dahin erhalten.

Ein Klick auf **Ergebnis**, **Gesamt**, **Speicher** oder die eingeblendete
**Auswahlsumme** kopiert den angezeigten Zahlenwert ohne Beschriftung in die
Zwischenablage. Die Gesamtsumme heißt in dieser Leiste kurz **Gesamt**. Beim
Überfahren zeigt ein Tooltip die Kopierfunktion; **Kopiert** bestätigt den Klick.

Dialogfenster lassen sich in Breite und Höhe ziehen; CalcTape merkt sich die
gezogene Größe für jeden Dialog. **Darstellung und Anordnung zurücksetzen**
(Abschnitt 14) vergisst sie wieder.

![Die Statusleiste](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-status-bar-de-light.webp)

### Anordnung je Fenstergröße

![Arbeitsbereich einrichten](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-arrangement-de-light.webp)

Wo die Ablage, die Tastatur, die eigenen Tasten und das Panel „Werte und
Texte“ stehen, hängt von der Größe des Fensters ab – und zwar in festen Stufen,
die Sie vorher kennen: drei **Breitenstufen** (**Schmal** unter 700 DIP,
**Mittel** bis 979, **Breit** ab 980) und drei **Höhenstufen** (**Niedrig**
unter 500, **Mittel** bis 699, **Hoch** ab 700). DIP sind logische Pixel,
unabhängig von der Pixeldichte des Bildschirms. Die Höhe zählt ab der
Unterkante der Bedienleiste und umfasst den Platz der Statusleiste. Für jede der neun
Kombinationen gibt es einen **Plan**, und für jede Breite eine eigene
Bedienleiste und Statusleiste. Innerhalb einer Stufe behalten die Panels ihre
konfigurierte Darstellung, Sichtbarkeit und Position. Platzmangel verschiebt
kein Panel in ein Popover. Die eingestellte Breite bleibt als **Wunschbreite**
gespeichert. Bei weniger Platz verkleinern sich die Bereiche, einschließlich
der Tastatur, anteilig bis zur jeweiligen Mindestbreite. Bei mehr Platz wachsen
sie wieder bis zur Wunschbreite. Übereinanderliegende Panels füllen dieselbe
Spaltenbreite, die sich nach der größten Wunschbreite richtet. Die einzelnen
Maximalbreiten gelten in einer gemeinsamen Spalte auch beim Ziehen nicht.
Eine Spalte mit Tastatur bleibt insgesamt auf 360 DIP begrenzt, auch beim Ziehen.
Panels über oder unter dem Rechenstreifen füllen dessen Breite; mehrere Panels
nebeneinander teilen sie gleichmäßig ohne einzelne Mindest- oder Maximalbreiten.
Die automatische Anpassung verändert
Ihre gespeicherten Breiten nicht. Der Rechenstreifen nutzt den verbleibenden
Platz und lässt sich bei Bedarf seitlich verschieben. Panels und Leisten behalten
ihre konfigurierten Elemente. Bei Platzmangel zeigen Symbolknöpfe in horizontalen
Leisten und die vertikalen Panel-Laschen nur ihre Symbole; bei mehr Platz kehren
die Beschriftungen zurück. Das klassische Menüband klappt bei Platzmangel ganze
Bereiche ein; ein Klick auf den Bereichsknopf öffnet ihre Schaltflächen. Platzmangel fügt keine
Scrollbereiche hinzu. Erst wenn auch die Mindestbreiten zusammen nicht passen,
können sich Flächen überlagern oder über ihren Bereich hinausreichen.

Pläne stellen Sie unter **Einstellungen → Bedienung → Arbeitsbereich einrichten** zusammen
(oder per rechter Maustaste auf die Werkzeugleiste → **Arbeitsbereich einrichten…**).
Oben wählen Sie eine Fenstergröße; die gerade aktive ist markiert. Darunter legen
Sie für die Breite die **Bedienleiste** fest – auf dem Desktop Werkzeugleiste
oder klassisches Menüband, auf Telefon und Tablet sowie im Browser
Werkzeugleiste oder App-Leiste – und für die Größe den Plan.

Für jedes Panel wählen Sie die **Darstellung**:

- **Angedockt:** **Platz** bestimmt links oder rechts neben dem Rechenstreifen,
  darüber oder darunter. Neben dem Streifen bilden Panels Spalten mit
  untereinander stehenden Panels; darüber und darunter bilden sie Zeilen mit
  nebeneinander stehenden Panels. **Position** bestimmt die Lage zu einem
  benannten Nachbarn, etwa **Unter „Tastatur“** oder **Rechts neben „Tastatur“**.
  Die Auswahl nennt dazu **Gleiche Spalte** oder **Eigene Spalte**, bei Zeilen
  **Gleiche Zeile** oder **Eigene Zeile**. Ohne Nachbarn entfällt dieses Feld.
  **Anfangs anzeigen** gilt beim ersten Wechsel zu dieser Fenstergröße und nach
  Änderungen dieser Vorgabe oder der Darstellung. Der zuletzt gewählte Zustand
  je Größe und Geräteklasse bleibt auch nach einem Neustart erhalten.
  Ein in Breit geöffnetes Panel erscheint nach Mittel und zurück wieder;
  ein manuell geschlossenes bleibt geschlossen.
  Ohne Haken ist das Panel anfangs geschlossen; seine Lasche oder die Bedienleiste
  öffnet es am gespeicherten Platz.
- **Popover:** **Öffnungsseite** bestimmt **Links** oder **Rechts**. Das Panel
  startet geschlossen und öffnet sich über seine Lasche oder die Bedienleiste
  als animiertes Popover über dem Arbeitsbereich. Ein Klick daneben schließt es.
  Die Ablage öffnet sich auch über ☰; auf dem Telefon und im schmalen
  Fenster nimmt sie dabei als Schublade die volle Höhe ein.

Ein Wechsel der Darstellung merkt sich Andockplatz und Anfangssichtbarkeit.
Schließen verändert den Plan nicht. **Auf Abruf** und **Ausblenden** sind
keine Platzoptionen mehr.

In der Skizze ziehen Sie Panels an ihren Platz. Auf dem Rand einer Spalte
entsteht eine neue; in ihrer Mitte schließt sich das Panel ihr an. Das Feld
**Popover** ändert die Darstellung. Anfangs geschlossene angedockte Panels
stehen blass an ihrem Platz. Ob die **Ergebnisleiste** direkt am Papier steht,
legt der Plan fest; ob darüber oder darunter, das Panel **Rechenstreifen**.
Die Vorschau zeigt Änderungen sofort; **Abbrechen**, **Escape** oder das
Schließkreuz stellen den Zustand vor dem Öffnen wieder her.

In beiden Windows-Voreinstellungen stehen bei **Breite: Mittel** Tastatur und
eigene Tasten sichtbar in derselben rechten Spalte. Bei **Höhe: Niedrig** stehen
die eigenen Tasten in einer eigenen Zeile unter dem Rechenstreifen; die Tastatur
bleibt rechts. Ablage und „Werte und Texte“ öffnen als Popovers.
Bei **Breite: Breit** gelten dieselben Tastaturplätze; Ablage und Werte
sind links beziehungsweise in einer eigenen rechten Spalte angedockt und
anfangs geschlossen. Bei **Breite: Schmal** stehen die eigenen Tasten sichtbar
unter dem Streifen; Tastatur, Ablage und Werte öffnen als Popovers.
Die Ergebnisleiste am Papier ist standardmäßig aus, die Statusleiste an.

Das Tastatur-Panel enthält bei niedriger Höhe nur die Tasten, bei mittlerer
Höhe das kompakte Ergebnis und die Tasten, bei hoher Höhe Ergebniskarte,
Tastatursegmente und Tasten.

Schwebende Panelknöpfe über dem Papier gibt es auf dem Desktop nicht. Im
Browser und auf Telefon und Tablet kann ein Popover-Panel einen solchen Knopf
bekommen.

Eine niedrige oder hohe Fenstergröße übernimmt den Plan der mittleren Höhe,
solange Sie ihr keinen eigenen geben – das Häkchen **Wie die mittlere Höhe**
zeigt es. Beide Windows-Voreinstellungen haben eigene Pläne für niedrige
Fenster; hohe Fenster erben die mittlere Höhe. Auch das Tablet im Hochformat
hat einen eigenen Plan: dort steht die Tastatur unter dem Streifen, auf dem
quer gehaltenen Telefon neben ihm. Die Höhe einer Tastatur über oder unter dem Streifen ziehen Sie an der
Naht; sie gilt für die Fenstergröße, in der Sie gezogen haben.

Im Dialog **Panel anpassen** der Tastatur stehen **Tastatur** und **Eigene Tasten** als getrennte Einträge. Beide lassen sich unabhängig herausnehmen und wieder hinzufügen. Die eigenen Tasten stehen unter der Tastatur.

**Tastatur** und **Eigene Tasten** lassen sich unter **Einstellungen → Bedienung →
Inhalte von Leisten und Panels** getrennt konfigurieren, auch wenn sie im selben Rahmen
stehen. Bei **Eigene Tasten** können Sie die Elemente je Höhenstufe
ein- und ausblenden sowie ihre Reihenfolge ändern. Der Panelkopf gehört zum
Rahmen und ist kein auswählbares Element. Sein Bereiche-Knopf öffnet denselben
Editor. **Abbrechen** stellt den Zustand vor dem Öffnen
wieder her; **Standard wiederherstellen** setzt die gewählte Höhenstufe zurück.

In beiden Windows-Ansichten enthält die Ablage bei **Niedrig** weder
**Dokumente importieren** noch **Sicherung / Wiederherstellung**. Bei **Mittel**
und **Hoch** bleiben beide Bereiche enthalten. **Zuletzt verwendet** und
**Sicherung / Wiederherstellung** starten eingeklappt.

Was die **Panels** tragen, gilt dagegen je **Höhenstufe**: Rechenstreifen,
Ablage, Tastatur und „Werte und Texte“ haben für **Niedrig**, **Mittel**
und **Hoch** je eine eigene Liste, so wie Werkzeug- und Statusleiste eine je
Breitenstufe. Ihre Editoren unter **Einstellungen → Bedienung → Inhalte von Leisten und
Panels** tragen oben drei Tasten für die Höhenstufe und öffnen auf der, die gerade
gilt. Die Füllung der stehenden Rechtecke zeigt Niedrig, Mittel und Hoch; bei
Werkzeug- und Statusleiste zeigen liegende Rechtecke die Breitenstufe.
**Aktuell verwendet** kennzeichnet die Stufe, die die App gerade verwendet,
auch wenn Sie eine andere bearbeiten. **Beispielgröße anzeigen** öffnet die
gewählte Breite oder Höhe maßstabsgetreu (1:1) neben dem Dialog. Bei den
Werkzeug- und Statusleisten zeigt sie die Einträge der gewählten Breitenstufe
in ihrer Reihenfolge; vorhandene Statuswerte stammen aus dem offenen Dokument.
Bei den Höhen-Panels zeigt die Vorschau deren Inhalt und Klappzustände für die gewählte
Stufe. Ihr Kopf nennt den Wertebereich in DIP: unter der ersten Grenze, zwischen
den Grenzen oder ab der zweiten Grenze. Ziehen Sie den Griff unten für die Höhe
oder seitlich für die Breite; das Maß bleibt innerhalb der gewählten Stufe.
Die Darstellung bleibt 1:1. Reicht der Bildschirmplatz nicht aus, lässt sich die
Vorschau scrollen. Unter **Einstellungen übernehmen von** wählen Sie eine andere
Stufe; **Übernehmen** kopiert deren Liste und Klappzustände in die gewählte Stufe.
**Abbrechen** stellt alle bei diesem Besuch geänderten Listen und Klappzustände wieder her.

Markieren Sie in der rechten Liste einen klappbaren Bereich, etwa **Dokumente**,
**Zuletzt verwendet** oder **Sicherung / Wiederherstellung**. Mit **Anfangs aufgeklappt**
legen Sie dessen Zustand für **Niedrig**, **Mittel** oder **Hoch** fest. Die Option
steht in allen fünf Panel-Editoren zur Verfügung, auch für Bereiche aus einem
anderen Panel. Der Zustand gilt für das Panel, in dem der Bereich steht;
Kopien in anderen Panels behalten ihre eigenen Zustände. Gleiche Bereiche innerhalb
desselben Panels teilen den Zustand. Ein späteres Auf- oder Zuklappen im Panel
speichert den neuen Zustand für die gerade verwendete Höhenstufe.
**Standard wiederherstellen** setzt die Klappzustände der gewählten Stufe zurück.

**Tastatur** und **Eigene Tasten** sind auch direkt untereinander eigenständige
Panels. Ein Rechtsklick im freien Bereich unter den eigenen Tasten öffnet deren
Panelmenü.

Standardmäßig enthalten die Tastaturlisten beider Windows-Ansichten bei
**Niedrig** die Tasten, bei **Mittel** das kompakte Ergebnis und die Tasten,
bei **Hoch** Ergebniskarte, Tastatursegmente und Tasten. Panelköpfe gehören zum
Anordnungsmodus. Das Panel **Rechenstreifen** führt
die **Dokumentreiter**, den
Rechenstreifen selbst und die **Ergebnisleiste**: Steht die Ergebnisleiste in
der Liste vor dem Rechenstreifen, steht sie über dem Papier, sonst darunter. Die
Dokumentreiter lassen sich herausnehmen, dann beginnt das Papier direkt unter
der Bedienleiste. Was die Ergebnisleiste selbst trägt, stellen Sie unter
**Inhalte von Leisten und Panels → Ergebnisleiste** zusammen; Trennlinien und dehnbare
Lücken gliedern sie wie die Statusleiste.

Jeder Panel-Editor bietet die Elemente aller Panels an. Sie können die Elemente
zwischen Panels verschieben und mehrfach einsetzen. Nur der Rechenstreifen selbst
bleibt einmalig und fest in seinem Panel; davor und dahinter ist Platz für
weitere Elemente. Das Rechenstreifen-Panel lässt sich nicht ausblenden. Auch die
Editoren der Werkzeugleiste, Statusleiste, Ergebnisleiste und des klassischen
Menübands bieten die Elemente aller Leisten an; Einträge dürfen mehrfach stehen.

Wer eine Stufe festhalten will, statt sie der Fenstergröße zu überlassen, wählt
sie unter **Einstellungen → Bedienung → Breitenstufe** bzw. **Höhenstufe**
(sichtbar mit *Erweiterte Einstellungen anzeigen*). **Abbrechen** im Dialog **Arbeitsbereich einrichten**
stellt alles wieder her, wie es vor dem Öffnen stand, **Standard
wiederherstellen** die Pläne, wie sie ausgeliefert werden.

Pläne, Leisten, Theme und Tastengrößen gehören zur **Geräteklasse**: Desktop
(Windows, Linux, macOS), Web und Mobile (Android, iOS) haben jede ihre eigenen.
Rechnen, Zahlenformat und Texteinstellungen gelten überall. Eine Sicherung vom
Telefon ändert auf dem Desktop deshalb nur die gemeinsamen Einstellungen.

## 10. Die Werkzeugleiste

![Die Werkzeugleiste](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-toolbar-de-light.webp)

Die Leiste ist **frei zusammenstellbar**: In den Einstellungen legen Sie fest,
welche Befehle sie zeigt und in welcher Reihenfolge. Jede Breitenstufe –
**Schmal**, **Mittel** und **Breit** – hat ihre eigene Zusammenstellung;
welche gilt, entscheidet die Fensterbreite, oder Sie legen die Stufe unter
*Einstellungen → Bedienung → Breitenstufe* fest (Abschnitt 9, „Anordnung je
Fenstergröße“). Daneben
können Sie Trennlinien und dehnbare Lücken setzen, um Gruppen zu bilden. Jedes
Element zeigt wahlweise nur sein **Symbol** oder **Symbol und Beschriftung** –
das stellen Sie im Editor der Werkzeugleiste für das jeweils gewählte Element
ein.

Die Vorgabe für **Schmal** zeigt links Ablage, Öffnen, Speichern und
Ausgabe; rechts Suchen, Suchen und Ersetzen, Dunkelmodus, Zen-Modus und
Einstellungen. **Mittel** ergänzt Neu, Rückgängig, Wiederholen, Sicherung,
Rechenmodus und Zahlenformat. **Breit** ergänzt Handbuch und Theme und zeigt
den Rechenmodus mit Beschriftung. **Standard wiederherstellen** lädt die
Vorgabe der gewählten Breitenstufe; eigene Anpassungen bleiben bis dahin
erhalten.

Die Reihenfolge stellen Sie im Editor mit den Pfeiltasten ein, oder Sie
**ziehen ein Element mit der Maus** an seinen Platz – eine farbige Linie zeigt
dabei, wo es landet. Auf demselben Weg holen Sie eines aus der linken Liste
herüber, und wer eines loswerden will, zieht es dorthin zurück. Am
Berührungsbildschirm halten Sie das Element einen Moment fest, bevor es
mitgeht; die Liste selbst wird ja auch mit dem Finger gescrollt. Am Griff am
Zeilenende (die Punkte) geht das Element sofort mit. Dieselben
Gesten gelten in jedem Editor dieser Bauart – Ablage, Tastatur-Panel und
das Panel „Werte und Texte" eingeschlossen.

Die **Panelköpfe** gehören zum Anordnungsmodus und stehen oberhalb der Listen.
Dokumentreiter und Ergebnisleiste lassen sich wie andere Elemente verschieben,
entfernen und mehrfach einsetzen. Nur der Rechenstreifen bleibt einmalig in
seinem Panel. Wo das Panel der eigenen Tasten steht, bestimmt die Anordnung.

Jedes Kontextmenü eines Elements im Panel führt auch zu **Panel anpassen** für
das umgebende Panel und zu **Arbeitsbereich einrichten** für die gesamte Anordnung.
Der Schalter **Anordnungsmodus** blendet die Panelköpfe zum Verschieben ein oder
aus. Diese Befehle stehen auch im Kontextmenü der freien Panelfläche. Ein
verschobenes Element öffnet den Editor des Panels, in dem es gerade steht.

Die Kategorien heißen Datei, Bearbeiten, Rechnen,
Panels, Fenster, Theme, Größen, Sprache, Hilfe und Bedienleiste. Bei mehr
als 15 angebotenen Elementen startet die Liste nach Kategorien sortiert;
alle Kategorien sind zunächst zugeklappt. Ein Filter öffnet passende Gruppen.

### Menüband statt Werkzeugleiste

![Das Menüband](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-ribbon-de-light.webp)

Wer die Befehle lieber ausgeschrieben und nach Registerkarten sortiert sieht,
schaltet mit der rechten Maustaste auf die Leiste (**Bedienleiste**) oder in
der Anordnung für die jeweilige Breite auf **Klassisches Menüband** um. Es ist das
Band von CalcTape für Windows: drei Registerkarten *Datei*, *Start* und
*Einstellungen*, darauf beschriftete Bereiche – Datei, Ausgabe, Hilfe und Info; Zwischenablage,
Bearbeiten, Eingabestil, Rechenmodus, Suchen und Ansicht sowie Zahlenformat, Größen und Allgemein –, in denen
jede Schaltfläche ihre Beschriftung trägt. Auf *Einstellungen* zeigen die
Schaltflächen den aktuellen Wert, etwa „Dezimalstellen: 2"; ein Klick auf
„Zahlenformat…" öffnet die zugehörige Seite der Einstellungen. Die Dokumentkarte
links neben *Datei* öffnet und schließt die Ablage.

Nach der Übernahme der alten CalcTape-Einstellungen fragt CalcTape, ob das
klassische Menüband die Werkzeugleiste ersetzen soll – beim ersten Start wie
bei einer späteren Übernahme. Mit **Klassisches Menüband verwenden** erscheint
es in mittleren und breiten Fenstern, **Werkzeugleiste behalten** lässt alles,
wie es ist. Mit **F12** schalten Sie jederzeit zwischen Menüband und
Werkzeugleiste hin und her. Ein gültiger übernommener Pro- oder Business-Code
aktiviert die entsprechende Edition sofort; die Editionswahl entfällt dann.
Bei einem übernommenen CalcTape-5-Code erscheint ein Hinweis, dass er diese
Version nicht freischaltet. Der Hinweis nennt den Kontakt für ein
Upgrade-Angebot. **Einstellungen übernehmen** steht in der Bibliothek nur, solange passende alte
Registry-Einträge vorhanden sind. Ist die alte Anwendung nicht mehr in Windows
registriert, können Sie diese Einträge nach der Übernahme löschen; das alte
Arbeitsblatt und die Dokumente bleiben in ihrem Ordner. Die Tastenleiste zeigt
nach der Übernahme genau die eigenen Tasten der alten Anwendung; bei einem
erneuten Import werden inhaltlich gleiche Tasten nicht doppelt angelegt. Auch
ihre zugewiesenen Tastenkürzel werden übernommen. Das bisherige Theme wird
ausgewählt; geänderte Farben, Papier und Linien werden in einem eigenen Theme
*Windows-Farben* gespeichert. Da die alte Anwendung keine dunkle Darstellung
hatte, leitet CalcTape dessen dunkle Hälfte aus diesen Farben ab.
Schrift- und Tastengröße sowie passende Startoptionen folgen den alten Werten.
Eine gespeicherte Fensterposition und -größe werden auch bei einem späteren
Import übernommen.

Das Band lässt sich umbauen: *Menüband anpassen…* (rechte Maustaste auf das
Band oder *Einstellungen → Bedienung → Inhalte von Leisten und Panels → Klassisches Menüband*) öffnet einen
Editor mit je einer Auswahl für den Tab und den Bereich. Bereiche und Tabs
lassen sich anlegen, umbenennen, löschen und verschieben; die Schaltflächen
eines Bereichs wählen Sie aus demselben Angebot wie für die Werkzeugleiste,
per Pfeil oder mit der Maus, und jede kann groß (Symbol über der
Beschriftung) oder klein stehen. Bei mehr als 15 angebotenen Elementen
startet die Liste nach Kategorien sortiert und zugeklappt; sonst alphabetisch. Sie können die Sortierung
wechseln und die Liste filtern. Der Schalter *Firmenlogo und Edition
anzeigen* unter den beiden Auswahlen nimmt Logo und Edition vom rechten Ende
des Bands; er steht auch unter *Einstellungen → Bedienung*, und eine
Übernahme aus CalcTape 6 bringt dessen Einstellung mit. Das Band zeigt jede Änderung sofort;
*Abbrechen* stellt den alten Stand wieder her, *Standard wiederherstellen*
das Band, wie es ausgeliefert wird.

Das Menüband braucht Platz. Die Bedienleiste gehört deshalb zur Breitenstufe:
Wer das Menüband nur für breite Fenster wählt, bekommt in schmalen die
Werkzeugleiste, und sobald das Fenster wieder breit genug ist, ist das
Menüband zurück. Innerhalb seiner Stufe klappt das Band bei Platzmangel ganze
Bereiche von rechts nach links ein. Ein Knopf mit Symbol, Bereichsname und
Aufklapppfeil öffnet den vollständigen Bereich mit seinen bisherigen
Schaltflächen. Bei mehr Platz kehren die Bereiche automatisch ins Band zurück.
Ihre Zusammenstellung und Einstellungen bleiben erhalten. Auch die eingeklappten
Bereiche brauchen Platz; wählen Sie eine Zusammenstellung, die ins Fenster passt.

Im Angebot beider Editoren stehen auch **Drucken**, **Schnelldruck**, die beiden
E-Mail-Befehle, **Standardordner für Dokumente**, **Layout zurücksetzen**, **Info**, **Handbuch**, **Lizenzbedingungen**, **Unterschiede zu CalcTape 6** und **Beenden**.
Schnelldruck verwendet die aktuellen Druckeinstellungen auf hellem Papier ohne
Papierabfrage. Die E-Mail-Befehle öffnen einen Entwurf mit dem aktuellen
CalcTape-Dokument, wahlweise zusätzlich als HTML-Anhang; die Formatwahl entfällt.
Der Standardordner wird in der Dokumentliste angezeigt und als Ausgangspunkt für
Öffnen und Speichern verwendet; danach merken sich diese Dialoge wieder den
zuletzt verwendeten Ordner. **Lizenzbedingungen** zeigt den Lizenztext der aktuellen Edition mit „Schließen“.
**Unterschiede zu CalcTape 6** beschreibt im selben Fenster, was sich gegenüber der klassischen Windows-App geändert hat; diesen Eintrag gibt es unter Windows und Linux.
In diesem Fenster durchsucht das Feld unten neben „Schließen“ den Text: beim Tippen ab dem dritten Zeichen, mit Enter jeden Begriff. Enter und F3 springen zum nächsten Treffer, Umschalt+Eingabe und Umschalt+F3 zurück, Strg+F setzt die Schreibmarke ins Feld. Ist der Text länger als anderthalb sichtbare Seiten, führt der runde Knopf unten rechts nach oben, zu jedem Kapitel und zu den Abschnitten darin.
**Edition wählen** öffnet die Editionswahl. Der Button wird bei einer Pro- oder Business-Lizenz ausgeblendet; während der Testphase bleibt er sichtbar. Zurücksetzen fragt vorher und umfasst auch Theme und Größen; Beenden
fragt bei ungespeicherten Dokumenten nach. Schnelldruck, E-Mail, Standardordner
und Beenden werden auf dem Desktop angeboten.

## 11. Die Tastatur und die eigenen Tasten

![Die Tastatur](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keypad-de-light.webp)

Unter Windows ist zunächst nur **K1** eingerichtet. Weitere Tastaturen, ihre
Namen und die zugeordneten Layouts sind Konfigurationssache.

Die Vorbelegung mit **K1**, **K2** und **NAV** stammt aus der Android-App:

1. **K1** – der Ziffernblock mit Rechenzeichen und den Speichertasten
   (M+, M−, MR, MC).
2. **K2** – Funktionstasten: Quadrat, Wurzel, Kehrwert, Vorzeichen und die
   Steuer-Tasten.
3. **NAV** – Text- und Navigationstasten: Pfeile, Zeilenanfang und -ende,
   Auswahl, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen.

**Funktionstasten Alltag [4x4]** ist ein weiteres mitgeliefertes Layout. Links
stehen von oben nach unten `(` und `)`, `%` und `|`, `x²` und `xⁿ`, `√` und
eine neue Zeile ohne Zwischensumme (wie Umschalt+Enter). Rechts stehen
untereinander +TAX, −TAX, +TAX2 und −TAX2, jeweils zwei Spalten breit. Jeder
freie Platz einer Tastatur zeigt eine Plus-Taste;
ein Klick öffnet direkt den Tasten-Editor. Änderungen übernehmen Sie mit
**Speichern** oder verwerfen sie mit **Verwerfen**.

Das Tastatur-Menü zeigt den Namen des aktuellen Layouts als Überschrift.

Welches Layout die ausgewählte Tastatur zeigt, wählen Sie über das
Tastatur-Menü: der Eintrag **Tastatur-Layout für K1** (mit dem jeweiligen Namen)
öffnet die Liste als Dialog – dieselben Layouts wie in der Mobile-App,
einschließlich der Linkshänder-Varianten, in Gruppen: zuoberst **Eigene
Layouts**, darunter Ziffernblock, Speichertasten, Desktop, Funktionstasten und
Textnavigation. Gewählt wird immer für den gerade
ausgewählten Reiter, deshalb steht dessen Name im Titel. Der Info-Knopf ⓘ
hinter jeder Zeile zeigt eine Miniatur der Tastatur mit ihrem Namen darüber,
jedes Layout, das schon
auf einem Reiter liegt, trägt dessen Namen in eckigen Klammern hinter sich –
auch der Reiter, den Sie gerade ändern –, und die Wahl wirkt erst mit **OK**.
**Standardtastaturen wiederherstellen** stellt die Tastaturen der gewählten
Vorgabe wieder her. Dort sitzt auch **Layout bearbeiten**: Taste anklicken und Belegung oder Größe ändern, Layouts
duplizieren, umbenennen oder auf den Standard zurücksetzen.

![Das Layout bearbeiten](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keypad-edit-de-light.webp)

Eine Tastatur ganz nach Ihren Wünschen legt **Neues Layout…** im selben Menü
an (Pro): Name, **Spalten** (3 bis 8) und **Reihen** (3 bis 10), dazu, womit
das Raster beginnt – leer oder mit den Tasten eines vorhandenen Layouts, das
Sie importieren; die eingestellten Spalten und Reihen bleiben dabei erhalten. Das neue
Layout liegt danach auf dem gerade gewählten Reiter, und die Bearbeitung
beginnt sofort. Im Bearbeitungsmodus steht das ganze Raster, jeder freie Platz
trägt ein **+**: anklicken und eine Taste wählen. Um eine Taste aus dem Layout
zu entfernen, klicken Sie sie an und wählen im Tasten-Editor **Taste entfernen**
(Pro). Während der Layout-Bearbeitung steht **Taste entfernen** auch direkt
im Kontextmenü einer Taste, unter **Taste bearbeiten…**. Der Platz wird frei; eine doppelt große Taste gibt auch die verdeckten
Plätze frei. Eine eigene Taste bleibt dabei für andere Belegungen verfügbar.
**Verwerfen** nimmt die Entfernung zurück. Eine Taste verschieben Sie,
indem Sie sie auf einen anderen Platz ziehen (Pro) – die Taste dort tauscht
mit ihr den Platz. Das geht auch bei den eigenen Tasten, dort ohne Pro,
sobald ihr Bearbeitungsmodus an ist; mit dem Finger halten Sie die Taste dort
kurz, bevor Sie ziehen. Mehrere Tasten auf einmal verschieben Sie mit der Maus:
**Strg+Klick** markiert eine Taste (und hebt die Markierung wieder auf),
**Umschalt+Klick** ein Rechteck von der zuletzt angeklickten Taste bis zu
dieser, **Strg+A** alle, und ein Zug mit gehaltener Strg-Taste oder vom Grund
zwischen den Tasten aus zieht ein Rahmen über die Tasten, die Sie meinen.
Markierte Tasten tragen einen kräftigeren Rand; ziehen Sie eine davon, wandern
alle mit, und Tasten, die im Weg stehen, rücken auf die frei gewordenen Plätze.
Nach dem Verschieben endet die Markierung automatisch; die nächste Taste lässt
sich einzeln verschieben. **Esc** hebt die Markierung auch vor einem Zug auf.
Im Banner über den Tasten stehen drei Links
für das Layout selbst (alle Pro): **Name…** ändert seinen Namen – bei einem
mitgelieferten Layout benennen Sie damit die Kopie, die beim Speichern
entsteht; **Raster…** ändert Spalten und Reihen, und fallen dabei Tasten
heraus, sagt der Dialog, wie viele; **Import…** übernimmt die Tasten eines
anderen Layouts – sie ersetzen die bisherigen, das Raster des bearbeiteten
Layouts bleibt erhalten. Spalten und Reihen ändern Sie bei Bedarf im Importdialog.
Geschrieben wird alles erst mit **Speichern**, **Verwerfen**
nimmt es zurück. Eine Tastatur mit mehr als vier Spalten wünscht entsprechend
mehr Breite, damit ihre Tasten so groß bleiben wie die der anderen. In einer
seitlichen Spalte und als schwebendes Blatt gelten auch dafür 180–360 DIP.

In der Layout-Auswahl beziehen sich die Knöpfe unten auf das markierte Layout:
**Duplizieren…** erstellt eine eigene Kopie jedes Layouts; **Umbenennen…** und
**Löschen** sind für eigene Layouts aktiviert. Dieselben Befehle stehen im
Kontextmenü einer Zeile (Rechtsklick oder Halten). **Layout Vorschau** zeigt
dort dieselbe Miniatur wie der Info-Knopf, ohne die Auswahl zu ändern. Löschen
fragt nach einer Bestätigung. Diese Änderungen werden sofort gespeichert; **Abbrechen** verwirft
nur die vorgemerkte Layout-Auswahl. Erst **OK** weist das gewählte Layout der
Tastatur zu. **Layout löschen** steht auch im Tastatur-Menü eines eigenen
Layouts; eine laufende Bearbeitung beenden Sie vorher mit **Speichern** oder
**Fertig**.

Die Systemtaste **Del** (⌦) löscht das Zeichen rechts vom Cursor oder eine
vorhandene Markierung vollständig. Gedrückthalten wiederholt das Löschen.
Im Tasten-Editor können Sie die Taste einem Tastatur-Layout zuweisen.

Unter den Systemtasten stehen auch **(** und **)**, die Tasten für
*Klammerrechnung* (Kapitel 8): Sie tippen ihr Zeichen, und CalcTape entscheidet,
was es bedeutet – mit eingeschalteten Klammern öffnet „(" auf einer
Rechenzeile eine Klammer, „)" hinter einem Wert schließt sie.

Im selben Menü steht **Tastenstil** – die Form der Tastenflächen:
**Standard** (abgerundete Ecken), **Modern (Pillen)** wie in der Android-App,
**Klassisch (flach)** mit Haarlinien zwischen den Tasten, **3D (erhaben)** mit
Licht von oben und einer Kante, die beim Drücken nachgibt, oder **Kontur (ohne
Fläche)**, bei der nur Umriss und Beschriftung in der Farbe der Taste stehen.
Darunter schaltet **Tastenrand** eine feine Kante in einem Ton der
Tastenfarbe dazu, bei jeder Form außer der Kontur. **Tastenschatten** hat die
Stufen Aus, Leicht und Stark. Stark entspricht dem bisherigen eingeschalteten
Schatten. Das alles gilt für alle Tastaturen
und für die eigenen Tasten und steht auch in den Einstellungen unter
*Tastatur*.

![Standard](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keystyle-standard-de-light.webp)
![Modern (Pillen)](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keystyle-modern-de-light.webp)
![Klassisch (flach)](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keystyle-classic-de-light.webp)
![3D (erhaben)](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keystyle-3d-de-light.webp)
![Kontur (ohne Fläche)](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keystyle-outline-de-light.webp)
![Standard mit Tastenrand](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-keystyle-border-de-light.webp)

Unter der Tastatur stehen die **eigenen Tasten**: frei belegbare Tasten für
das, was Sie ständig eintippen. Ab Werk sind die Steuersätze Ihres Landes
belegt – in Deutschland etwa `+MwSt (19%)` und `−MwSt (19%)`. Über
**+** wählen Sie eine vorhandene Taste für die Leiste.
Den Bearbeitungsmodus starten Sie per Rechtsklick auf eine Taste oder eine
freie Fläche der Leiste über **Eigene Tasten bearbeiten**. Im Desktop-Bereich
hat der Panelkopf dafür keinen zusätzlichen Stift. In Web und Mobile zeigt
der normale Panelkopf im Anordnungsmodus den Stift, sobald das jeweilige Panel
eigene Tasten enthält.
Freie Plätze am Ende jeder Reihe erhalten eine **+**-Taste; bei eingeblendeten
Symbolen bleibt mindestens eine verfügbar. Jede Reihe zeigt höchstens eine
**+**-Taste, auch eine leere. Im Kontextmenü schaltet
**„Taste hinzufügen“-Symbole anzeigen** diese Plätze ein oder aus. Die Wahl
wird je Geräteklasse gespeichert. **Taste hinzufügen…** bleibt im Kontextmenü
erreichbar, auch bei ausgeblendeten Symbolen oder einer leeren Leiste. Nach einer Änderung der Reihenfolge entstehen oder
verschwinden zusätzliche Plätze automatisch. Die Auswahl über **+** fügt eine
Taste an dieser Stelle ein. Im Bearbeitungsmodus tauschen Sie durch Ziehen auf
eine andere Taste deren Reihenfolgepositionen. Beim Ziehen folgt die ganze
Taste mit Fläche, Rahmen und Beschriftung unmittelbar dem Zeiger. Beide behalten ihre Breite;
bei Bedarf bricht die Leiste in eine neue Reihe um. Ziehen auf **+** verschiebt
die Taste an diesen freien Platz. **Speichern** übernimmt die Anordnung,
**Verwerfen** stellt die vorherige wieder her.
Solange das Kontextmenü einer Taste geöffnet ist, markiert ein Akzentring
genau diese Taste im Tastenfeld oder in der Tastenleiste. Beim Schließen des
Menüs verschwindet diese Markierung wieder.
**Aus Tastenleiste entfernen** nimmt genau diesen Platz wieder weg, auch wenn
dieselbe Taste mehrfach in der Leiste steht. Das ist in der Freeware möglich.
**Neu** im Tasten-Editor legt eine eigene Taste an (Pro); **Eigene Taste
löschen** entfernt ihre Definition auch in der Freeware. Für eine neue Taste
bestimmen Sie Beschriftung, einzufügenden Text und wahlweise einen
abschließenden Zeilenumbruch. Im Feld **Kürzel** wählen Sie
**Ohne** oder Strg+Umschalt+F1 bis F12. Eine Taste mit Kürzel trägt es unten
rechts klein, etwa „F8“. Bereits belegte Kürzel zeigen die
Beschriftung ihrer Taste mit höchstens 30 Zeichen. Das Kürzel gehört zur Taste
und bleibt beim Verschieben in der Tastenleiste erhalten. Ein bereits belegtes
Kürzel wechselt zur neu gewählten Taste. Im Feld **Formel / Text** steht die
Zeichenfolge `\n` für einen Zeilenumbruch – eine Taste kann damit mehrere Zeilen
einfügen. Bei `+19% | Taxigebühr` berechnet CalcTape den Prozentanteil hinter
`|` selbst und setzt `Taxigebühr` als Kommentar hinter die Rechenzeile.
Steht dort `= Name` – ein Gleichheitszeichen und dahinter genau ein
Wort –, **gibt die Taste dem Ergebnis diesen Namen**: Sie schließt die Rechnung
ab, und hinter der Summe steht `= Name`; von da an ist sie ein benannter Wert
(Abschnitt 4). Steht die Schreibmarke schon hinter einem Ergebnis oder in der
leeren Zeile darunter, bekommt dieses Ergebnis den Namen. Eine Summe, die
bereits anders heißt, behält ihren Namen. Bei den Steuertasten holt **Auf den
Standardwert zurücksetzen** die
Werte Ihres Landes in die Felder zurück; ein Klick auf den **Ländernamen**
daneben öffnet die Liste aller Länder, für die CalcTape Steuersätze kennt –
nach Weltgegenden gruppiert.
Geschrieben wird in beiden Fällen erst mit OK.

## 12. Die Ergebniskarte

![Die Ergebniskarte](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-result-card-de-light.webp)

In der Höhenstufe **Hoch** kann im Tastatur-Panel die Karte mit den drei Werten
stehen, die man beim Rechnen im Auge behält:

1. **Ergebnis**, daneben **aktueller Block** – das Ergebnis des Blocks, in dem
   die Schreibmarke steht, groß gesetzt.
2. **Gesamtsumme** – die Summe über das ganze Dokument.
3. **M (Speicher)** – der Wert im Rechnerspeicher (M+/M−).

Die **kompakte Ergebniskarte**, ab Werk bei mittlerer Höhe im Tastatur-Panel,
zeigt in zwei Zeilen nur Ergebnis und Gesamtsumme.

Lange Zahlen erscheinen bei Bedarf in kleinerer Schrift. Die große und die
kompakte Ergebniskarte behalten dabei ihre Höhe; jede Zeile reserviert den
Platz für ihre größte Schriftgröße.

Ein Klick auf eine Zeile legt ihren Wert in die Zwischenablage; das
Kopier-Symbol am Ende der Zeile wird dabei kurz zum Häkchen.
Die Karte lässt sich unter *Einstellungen → Tastatur* ausblenden.

## 13. Darstellung: Themes, Farben, Zen-Modus

1. **Theme** wählt die Farbwelt: Farben, Tasten und das Papier darunter,
   jeweils hell und dunkel. Das Theme-Element der Werkzeugleiste trägt die
   aktuelle Palette und öffnet die Auswahl als Vorschau. Die Theme-Zeile unter
   **Einstellungen → Darstellung** öffnet dieselbe Auswahl: Jede Kachel zeigt die
   App in ihren Farben. Ganz oben stehen **Meine Themes**, darunter die
   **Themes von CalcTape** und die Looks des aktuellen Systems.
   Beim Öffnen wird das aktuell ausgewählte Theme in den sichtbaren Bereich
   gescrollt; eine eingeklappte Gruppe mit diesem Theme öffnet sich dabei.
   Auch diese Looks haben eine dunkle Hälfte: Hatte die alte App keine, ist sie
   aus deren hellen Farben abgeleitet.
   Nur die Debug-Version zeigt zusätzlich die Looks der anderen CalcTape-Apps
   (Windows, Android, iOS, Mac) in eigenen Gruppen.
2. **Hell/Dunkel** folgt auf Wunsch dem System. Daneben steht
   **Systemakzentfarbe verwenden** – dann kommt die Farbe für Auswahl und
   Schalter vom Betriebssystem statt aus dem Theme.
   Standardmäßig verwendet CalcTape die Akzentfarbe des Themes.
   Liefert das System keine Akzentfarbe, ist dieser Schalter ausgeschaltet
   und deaktiviert. CalcTape verwendet dann die Akzentfarbe des Themes.
3. **Theme bearbeiten** (Pro) öffnet den Editor: Editor- und Tastenfarben,
   Akzent, dazu Papier, Hintergrundfarbe, Linien und Linienfarbe. Beim
   Speichern entsteht aus einer mitgelieferten Palette **ein eigenes Theme**
   mit einem Namen, den Sie oben im Dialog vergeben – die mitgelieferte bleibt
   unangetastet. Hell und Dunkel gehören dabei immer zusammen. Ein eigenes
   Theme lässt sich im Themenblatt mit der rechten Maustaste umbenennen oder
   löschen; in Sicherungen wird es als eigener Teil angeboten.
   **Leinen** unter **Papier** legt eine feine gewebte Struktur über die gewählte
   **Hintergrundfarbe**. Die Papierfarbe bleibt im hellen und dunklen Modus frei wählbar.
   Das Farbfeld **Akzent** zeigt auch bei eingeschalteter Systemakzentfarbe
   weiterhin die im Theme gespeicherte Farbe. Beim Ausschalten gilt diese Farbe
   wieder in der App.
4. **Zen-Modus** (**F11**) räumt alles weg, was nicht der Streifen ist. Das
   Fenster wird dabei zu einem kleinen Block oben rechts auf dem Bildschirm;
   wohin Sie ihn schieben und wie groß Sie ihn ziehen, merkt sich CalcTape
   getrennt vom normalen Fenster, und **F11** wechselt zwischen beiden.
   Im klassischen Menüband steht der Befehl unter **Start → Ansicht**.

Die **Schriftgröße** des Streifens stellen Sie unten rechts ein, die
Schriftgröße der Bedienoberfläche und die der Textansicht in den Einstellungen.
**Strg+Mausrad** ändert die Größe dessen, worüber der Zeiger steht: den
Streifen über dem Streifen, die Tastenbeschriftung über der Tastatur, den Text
über einer Textansicht (etwa einer geöffneten Markdown-Datei oder den
Unterschieden zu CalcTape 6), die Bedienoberfläche überall sonst. In einer
Textansicht wirken auch **Strg+Plus**, **Strg+Minus** und **Strg+0** (zurück auf
die Standardgröße); auf dem Streifen bleiben diese Tasten Speichertasten und
Kürzel für benannte Werte. Solange eine Größenänderung noch aufgebaut wird,
übergeht CalcTape weitere Rasten und Tastendrücke, damit nichts nachläuft.

## 14. Die Einstellungen

![Die Einstellungen](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-settings-de-light.webp)

Beim Öffnen steht der Tastaturfokus im Suchfeld. Mit **Tab** erreichen Sie danach die Reiter und die Felder der gewählten Seite; **Umschalt+Tab** geht denselben Weg zurück. Auch andere Dialoge beginnen in ihrem Hauptfeld, bei der aktuellen Auswahl oder bei ihrem OK-/Schließen-Knopf.

Die Einstellungen liegen auf sechs Seiten. Auf jeder Seite stehen die Einträge,
die zusammengehören, unter einer eigenen Überschrift:

1. **Rechnen** – *Rechenweise*: Rechenmodus, Eingabestil, Winkelmaß und
   Klammerrechnung; *Zahlenformat*: Dezimalstellen, Rundung, Trennzeichen,
   Einrückung und **Zahlenformat beim Einfügen erkennen**.
2. **Darstellung** – *Design und Farben*: Theme, Hell/Dunkel,
   Systemakzentfarbe, Theme bearbeiten; *Bedienoberfläche*: Schriftgröße,
   Schriftgröße der Textansicht, Touch-Modus, Systemfenster.
3. **Rechenstreifen** – *Schrift und Text*: Schriftgröße, Textschrift,
   Überschriften und Auszeichnungen, Kommentar zuerst, Rechtschreibprüfung;
   *Zeilen*: Zeilennummern und Markierungen; *Rechenweg*: **Darstellung des
   Rechenwegs anpassen** (Abschnitt 2); *Ergebnisse*: die Ergebnisleiste der
   aktuellen Fenstergröße und ihre Einstellungen. Das Papier darunter gehört
   zum Theme und wird im Theme-Editor eingestellt.
4. **Tastatur** – *Tasten*: Tastaturen, Tastenstil, Tastenrand und Tastenschatten; *Größe*: Tastengröße,
   Tastenschrift sowie auf Handy und Tablet Tastaturhöhe und Tastaturbreite
   (beide in jeder Ausrichtung einstellbar);
   *Rückmeldung*: Ergebniskarte und Tastenton; auf Mobilgeräten zusätzlich
   Wischen zum Tastaturwechsel und Vibration bei Tastendruck.
5. **Bedienung** – *Anordnung*: **Arbeitsbereich einrichten** (Abschnitt 9),
   **Inhalte von Leisten und Panels** mit den Editoren für Werkzeugleiste, Menüband,
   Ablage, Panels, Ergebnis- und Statusleiste (eine Liste je Fläche, ein Tipp
   öffnet den Editor), danach **Listen** mit den Optionen für Dokumentliste,
   zuletzt verwendete Dokumente, benannte Werte, Beispieltexte und
   Tutorials. Dazu kommen Breiten- und Höhenstufe, Anordnungsmodus und
   **Darstellung und Anordnung zurücksetzen**.
6. **Allgemein** – *Sprache und Start*, *Dokumente* (automatisch speichern,
   Schreibmarke beim Öffnen, Versionsverlauf) und *Fenster*, unter Windows
   dazu *Updates*; darunter die experimentellen Funktionen (Kapitel 8) und
   **Alle Einstellungen zurücksetzen**.

**Einstellungen → Bedienung → Anpassungsbefehle in Kontextmenüs anzeigen**
blendet die Befehle zum Anpassen von Panels und Leisten, zum Einrichten des
Arbeitsbereichs und den Anordnungsmodus in Kontextmenüs ein oder aus.
Auch **Zeilenstil** in Listen-Kontextmenüs folgt diesem Schalter. Die Wahl wirkt sofort
und wird je Geräteklasse gespeichert. Die Editoren bleiben über die
Einstellungen und die Panelköpfe erreichbar.
Im Kontextmenü der Befehlsleiste bleiben deren eigener Anpassungsbefehl und **Standard wiederherstellen** sichtbar. Ohne eigene Änderungen ist der Rücksetzbefehl ausgegraut. Auch die Auswahl der Bedienleiste bleibt sichtbar und erlaubt den Wechsel zwischen Werkzeugleiste und klassischem Menüband.

Unter **Rechenstreifen → Rechenweg → Kontrast der Blockmarkierungen** stellen
Sie die Stärke der farbigen Rechenblöcke von 0 bis 100 % ein. Bei 0 % haben
die Flächen die Papierfarbe; 25 % ist der Standard mit Helligkeitsschritten
von 3 Prozentpunkten.
Der Regler gilt auch für die Einzelrechnung, die Sie mit einem Klick auf
ihre Summe oder ihren Klammerwert auswählen. Sie trägt die mittlere
Farbstufe. Die drei Ausgangsfarben sind in ihrer wahrgenommenen Helligkeit
gleichmäßig abgestuft. Die Flächen lassen 75 % des Papiers durchscheinen,
damit seine Struktur auch in verschachtelten Blöcken sichtbar bleibt.
Die Schrift auf den Flächen
behält ihren lesbaren Kontrast. Der Wert wirkt sofort und wird je
Geräteklasse gespeichert. Über **Anpassen**
können Sie denselben Regler zur Statusleiste oder Werkzeugleiste hinzufügen.

Die Unterseiten **Listen**, **Rechenweg** und **Ergebnisleiste** haben jeweils
einen eigenen Reset im Fuß. Beim Rechenweg betrifft er den Schalter, die
Anzeige der Rechenschritte und den Kontrast der Blockmarkierungen. Bei der Ergebnisleiste betrifft er ihre Sichtbarkeit
in der aktuellen Planzelle, die Position und die Inhalte.

Unter **Allgemein → Dokumente → Druckeinstellungen und Vorschau** erreichen Sie die eigene Druckansicht
mit Druckerauswahl und Vorschau (Abschnitt 6).

Das Suchfeld oben im Einstellungsdialog findet auch Einträge der Unterseiten,
Editoren sowie Such- und Teiloptionen. Sie können Begriffe in der eingestellten
Sprache oder auf Englisch eingeben; die Treffer bleiben lokalisiert. Ein Treffer
öffnet sein Ziel direkt. Bei einem erweiterten Treffer wird **Erweiterte
Einstellungen anzeigen** automatisch eingeschaltet. Andere direkte Aufrufe einer
erweiterten Zeile zeigen sie nur für diesen Dialogbesuch.

Jede Änderung gilt sofort; einen OK-Knopf gibt es nicht.

**Nur das Wichtige, oder alles.** Serienmäßig zeigt jede Seite die Einträge, die
im Alltag gebraucht werden. Der Schalter **Erweiterte Einstellungen anzeigen** unten
links im Fenster holt die selteneren dazu – etwa Zifferngruppierung, Winkelmaß,
Systemfenster, Tastenstil oder den Zeilenstil der Listen. Eine Überschrift,
unter der nur seltenere Einträge stehen, erscheint erst mit ihnen, etwa
*Fenster* auf der Seite *Allgemein*. Der Schalter ist auf jeder Seite sichtbar
und merkt sich seinen Stand.
Erweiterte Zeilen und ihre Suchtreffer tragen die dezente Pille **Erweitert**;
Zeilen ohne diese Pille gehören zu den gewöhnlichen Einstellungen. Auch
Touch-Modus, proportionale Textschrift und die Schreibmarke beim Öffnen stehen
unter den erweiterten Einstellungen.

Was etwas *tut*, statt etwas einzustellen, liegt nicht in den Einstellungen:
**Über CalcTape** steht unten links im Fenster, der **Tipp des Tages** im
Angebot der Werkzeugleiste und im klassischen Menüband unter **Datei → Hilfe**, **Sicherung erstellen** und **Sicherung wiederherstellen** im
Bereich *Sicherung / Wiederherstellung* der Leiste und in der Ablage. Die **Datenschutzerklärung** steht in
**Info**.

### Infobereich, Autostart und Bildschirmfarbe

Mit **Erweiterte Einstellungen anzeigen** bietet **Allgemein → Fenster → Symbol
im Infobereich anzeigen** einen zusätzlichen Zugang zu CalcTape. Das
Symbolmenü enthält Anzeigen, Fenster ausblenden,
Arbeitsblatt, Einstellungen und Beenden. Minimieren bleibt normales Minimieren.
Schließen Sie das Hauptfenster, läuft CalcTape im Infobereich weiter; erst
**Beenden** im Symbolmenü beendet CalcTape mit den üblichen Rückfragen.

**Bei der Anmeldung starten** startet CalcTape beim Anmelden in den Infobereich.
Die Einstellung gilt für den aktuellen Benutzer; Ausschalten entfernt den
Autostart-Eintrag. Zurücksetzen und Sicherungen verändern diesen Eintrag nicht.

Im Farbwähler übernimmt **Bildschirmfarbe aufnehmen** eine angeklickte Farbe
vom Bildschirm in die Vorschau. **Esc** bricht die Aufnahme ab. Erst **OK** im
Farbwähler übernimmt die Farbe; **Abbrechen** verwirft die Änderung.

## 15. Tastenkürzel

Jede Schaltfläche, die eine Taste hat, nennt sie in ihrem Tooltip. Auf dem Mac
stehen dieselben Befehle mit ⌘ in der Menüleiste; Strg gilt dort ebenfalls.

Auf kompakten Mac-Tastaturen führen **fn+← / fn+→** zum Zeilenanfang bzw.
Zeilenende, ebenso **⌘← / ⌘→**. Mit **Umschalt** erweitern sie die Markierung.
**fn+↑ / fn+↓** bewegen die Schreibmarke eine Bildschirmseite nach oben bzw. unten.

**Dokumente**

| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| Strg+N | Neues Dokument |
| Strg+O | Dokument öffnen |
| Strg+S | Speichern |
| Strg+P | Drucken |
| Strg+W | Aktives Dokument schließen |
| F4 | Arbeitsblatt nach vorn holen |

**Bearbeiten (im Streifen)**

| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| Strg+Z / Strg+Y | Rückgängig / Wiederholen (Wiederholen auch Strg+Umschalt+Z) |
| Strg+X / Strg+C / Strg+V | Ausschneiden / Kopieren / Einfügen |
| Strg+Umschalt+V | Als Rechnung einfügen: der Text wird Taste für Taste nachgespielt, ein `=` schließt die Rechnung ab |
| Alt+Plus / Minus / Stern / Schrägstrich (auf dem Mac ⌥) | Rechenzeichen als Text schreiben, etwa im Kommentar hinter einer Zahl (Abschnitt 2) |
| Umschalt+Eingabe | Neue Zeile ohne Rechnen: keine Trennlinie, keine Summe, kein Sprung unter die Summe (Abschnitt 2) |
| Strg+A | Alles markieren |
| Esc | Markierung aufheben; Dialoge und Meldungen schließen |
| Strg+Umschalt+Rücktaste | Alles löschen (AC) |
| Strg+Plus / Strg+Minus | Zum Speicher addieren / vom Speicher abziehen (M+ / M−) |
| Strg+M | Speicher einfügen (MR) |
| Strg+B | Speicher löschen (MC) |
| Strg+1 … Strg+0 | Benannten Wert einfügen – das Kürzel seiner Wertkarte (Abschnitt 4) |
| Strg+Klick auf einen Namen (auf dem Mac ⌘+Klick) | Zur Definition eines benannten Werts springen (Abschnitt 4) |
| Strg+Umschalt+F1 … F12 | Die jeweils zugewiesene eigene Taste (Abschnitt 11) |

**Suchen**

| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| Strg+F | Suchen |
| Strg+H | Suchen und Ersetzen |
| F3 / Umschalt+F3 | Nächster / voriger Treffer |

**Ansicht**

| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| F5 | Rechenmodus wechseln |
| F7 | Ablage ein-/ausblenden |
| F8 | Tastatur ein-/ausblenden |
| F9 | Eigene Tasten ein-/ausblenden |
| F10 | Werte und Texte ein-/ausblenden |
| F11 | Zen-Modus |
| F12 | Zwischen Werkzeugleiste und klassischem Menüband wechseln |
| Strg+Umschalt+Plus / Minus / 0 | Schrift des Streifens größer / kleiner / zurück auf Standard |
| Strg+Plus / Minus / 0 in einer Textansicht | Schrift der Textansicht größer / kleiner / zurück auf Standard |
| Strg+Mausrad | Größe dessen, worüber der Zeiger steht (Abschnitt 13) |
| F1 | Handbuch |
| Strg+, (auf dem Mac Cmd+,) | Einstellungen |

Beim Öffnen mit **F7 bis F10** erhält das jeweilige Panel den Tastaturfokus.
Beim Schließen eines fokussierten Panels kehrt der Fokus ins aktuelle Dokument
zurück. **F6** führt auch aus einem geöffneten Panel direkt zurück in den
Rechenstreifen oder die Textansicht und schließt dabei ein Panel-Popover.

**F12** wechselt die Bedienleiste der aktuellen Breitenstufe; die
Werkzeugleiste kommt dabei mit ihrem eigenen Inhalt zurück.

F7 bis F12 reagieren beim Drücken einmal. Gedrückthalten wiederholt den Wechsel
nicht. Weitere Eingaben dieser Tasten während des Neuaufbaus werden verworfen.
Nach dem Loslassen und dem fertigen Aufbau ist der nächste Wechsel möglich.

**Reiter und Gruppen**

| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| F6 / Umschalt+F6 | Fokus ins aktuelle Dokument; dort nächste / vorige Dokumentgruppe |
| Strg+Bild↓ / Strg+Bild↑ | Nächster / voriger Reiter |
| Strg+Umschalt+Bild↓ / Strg+Umschalt+Bild↑ | Dokument in die Nachbargruppe schieben |

**Farbwähler (Waben)**

Im Farbwähler des Theme-Editors (Abschnitt 13) erreicht die Tabulatortaste auch
das Wabenraster; eine gestrichelte Zelle zeigt, wo die Tastatur steht.

| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| Pfeiltasten | Zelle wählen |
| Leertaste | Zelle übernehmen und den Ausschnitt verfeinern, wie ein Klick |
| Bild↑ / Bild↓ | Heller / dunkler – die Leiter am linken Rand |
| Rücktaste | Eine Stufe zurück |

Die Einstellungen erreichen Sie in jedem Fall. **Strg+,** öffnet sie auch dann,
wenn Sie das Zahnrad aus der Werkzeugleiste genommen haben; und wo keine Fläche
mehr dorthin führt, taucht der Eintrag von selbst wieder auf – im ⋮-Menü, wenn
die Leiste eines trägt, sonst als Zahnrad am Ende der Leiste. Auf dem Telefon
und auf dem Tablet gilt dasselbe ohne Tastatur.

## 16. Lizenz und Pro-Funktionen

Während der Testphase zeigt der Lizenzbereich der Statusleiste das kurze Abzeichen **Trial** sowie die Links **Pro kaufen** und **Edition wählen**. Ein Klick öffnet die Editionswahl mit der verbleibenden Anzahl Testtage und der Option **Pro kaufen**.

![Über CalcTape](https://www.calctape.com/img/manuals/windows-about-de-light.webp)

CalcTape läuft als **Freeware Edition** für die private Nutzung. Einzelne
Funktionen sind der **Pro**-Version vorbehalten – sie sind in der Oberfläche
gekennzeichnet und fragen beim ersten Aufruf nach dem Freischaltcode.

**Info** nennt im Kopf Name und Version – *CalcTape Pro*, sobald die
Pro-Funktionen zur Verfügung stehen, mit einer Business-Lizenz *CalcTape
Business* – und in der Business-Version die Firma, für die CalcTape
registriert ist. Darunter steht die Zeile **Lizenz**: die
Edition, bei einem Aktivierungscode dazu, für wen er registriert ist und, wenn
er befristet ist, bis wann er gilt. Es folgen der Stand des Rechenkerns und
die Zeilen, die weiterführen:

1. **© schoettler Software GmbH** führt zum Team hinter CalcTape.
2. **Support** öffnet eine Nachricht an support@calctape.com, in der Version
   und System schon eingetragen sind. Meldet sich kein Mailprogramm, zeigt
   CalcTape den Text mit der Adresse zum Kopieren an.
3. **Website**, **Datenschutzerklärung** und **Benutzerhandbuch** öffnen die
   jeweilige Seite im Browser.
4. **Datenordner** öffnet den Ordner, in dem CalcTape seine Einstellungen,
   Tastaturen und Themes ablegt. Auf dem Telefon steht dort nur der Pfad.
5. **Nach Updates suchen** prüft, ob eine neuere Version bereitsteht. Diese
   Zeile gibt es unter Windows und Linux. Das Fenster bleibt während der Prüfung
   offen; danach erscheint das Ergebnis oder ein Verbindungsfehler in einem
   Hinweisfenster.
6. **Unterschiede zu CalcTape 6** zeigt im Fenster der Lizenzbedingungen, was
   die neue Version anders macht als CalcTape 6. Diese Zeile gibt es unter
   Windows und Linux.
7. **Lizenzen von Drittanbietern** listet die verwendeten Open-Source-Module;
   jedes klappt mit seinem Lizenztext auf.

Ein Tipp auf **Lizenz** öffnet die Editionswahl; dieselbe Zeile steht unter
**Einstellungen → Allgemein → Lizenz**. Ohne Lizenz bietet die Wahl die
Testphase, die Freeware und die Eingabe eines Aktivierungscodes an. Mit einer
Lizenz zeigt sie diese samt Aktivierungscode – **Kopieren** legt beide Zeilen
der Bestellbestätigung in die Zwischenablage, etwa für ein weiteres Gerät –,
dazu **Code ändern** für einen neuen Code nach einer Verlängerung oder einem
Upgrade und **Zurück zur Freeware**. Das Zurück fragt nach, denn der
Aktivierungscode wird dabei vom Gerät entfernt; Sie können ihn jederzeit
wieder eingeben. Eine im Store gekaufte Lizenz und die Lizenz aus dem
Installationspaket einer Firma lassen sich hier nicht ändern.

Unter Windows und Linux sucht CalcTape beim Start automatisch nach Updates,
höchstens einmal pro Woche. Der Schalter steht unter **Einstellungen →
Allgemein → Updates**; **Jetzt prüfen** sucht sofort.

Der Update-Dialog zeigt die neue Version und ihre Versionshinweise.
**Installieren** lädt das signierte Setup und prüft es. Vor dem Start des
Setups fragt CalcTape bei geänderten Dokumenten nach Speichern oder Verwerfen;
**Abbrechen** lässt die App weiterlaufen. Zur Installation schließt CalcTape;
danach lässt es sich über die gewohnte Verknüpfung starten. **Später** vertagt
das Angebot, **Diese Version überspringen** gilt nur für diese genaue Version.
**Jetzt prüfen** zeigt sie erneut.

## 17. Hilfe in der App

**F1** oder das Buchsymbol in der Werkzeugleiste öffnet dieses Handbuch im
Browser – immer auf dem aktuellen Stand. Die App-Sprache bestimmt die Sprache:
Deutsch, Englisch, Spanisch oder Portugiesisch; alle anderen Sprachen führen
zum englischen Handbuch. Ihre Rechnung bleibt dabei offen, wo sie ist.
Dorthin führt auch die Zeile
**Benutzerhandbuch** in **Info** (Abschnitt 16); auf dem Telefon
erreichen Sie diese über **Info** in der Ablage.

Daneben gibt es zwei kürzere Wege:

1. **Tutorials** führen Schritt für Schritt durch die wichtigsten Handgriffe;
   Sie rechnen dabei in einem eigenen Reiter mit.
2. **Tipp des Tages** zeigt beim Start je einen Kniff – abschaltbar in den
   Einstellungen.
